Seit Jahren habe ich ihn in Betrieb. Jedoch seit ein paar Wochen hat mein Anrufbeantworter nichts mehr aufgenommen und ich hatte ihn schon vergessen. Heute rief mich dann jemand von IBM an. Ich habe noch geschlafen und das Telefon war ausegschaltet. Der Dame von IBM war es scheinbar so wichtig, dass sie es so lange klingeln lassen hat, bis mein AB dran ging. Und damit war klar, wieso ich ihn vergessen hatte: Die Zeit bis er dran geht war auf ein Extremum gestellt. Ans Basteln machte ich mich, weil die Email, die ich von meinem AB erhalte bei Anrufen, kein MP3 mehr enthielt. Sondern das lästige .ulaw Format, dass ich erst in einem speziellen Programm abspielen konnte.
Dunkel konnte ich mich daran erinnern, wie aufwendig die Einrichtung war. Eher die Problematik mit den tty und dem ISDN Geraffel. Auf jeden Fall, habe ich wieder eine alte Anleitung gefunden, die mir auch diesmal sehr geholfen hat. Jeder, der mit Linux und vbox3 einen Anrufbeantworter einrichten mag, sollte sich das hier mal anschauen:
http://www.mathematik.uni-marburg.de/~wetzmj/index.php?viewPage=vbox.html (Link existiert leider nicht mehr)
Da bin ich gerade in den Debian Mailing Listen über etwas gestolpert, was mir schon so oft Probleme bereitet hat. Man hat ein Remote System und möchte den Kernel upgraden. Sprich dem Fall der Server ist physikalisch zugänglich kann man im schlimmsten Fall zum Server latschen und sich an den Monitor setzen und den Fehler beheben, sofern der Kernel nicht bootet. Ich muss jedoch schon Monitor und Tastatur umstecken, was wieder ein wenig nervt. Gut, das geht ja noch.
Aber mein “großer” Server ist leider in einem Rechenzentrum, bei dem ich nicht einfach Mal so vorbei schauen kann. Und es kam auch schon vor, dass der Kernel einen Panic hatte und somit die ganze Kiste steht. Schon immer habe ich mich gefragt, ob es eine Möglichkeit gibt, dass der Kernel im Falle eines Fehlers sich selbstständig neu startet und den “alten” Kernel verwendet. Da ich dachte, so etwas gibt es nicht, habe ich den Traum vergessen.
Und doch: Grub hat eine Fallback Funktion, was im Gentoo Wiki [1] schön erklärt wird.
Leider hat mein Server Lilo. Und auf den Lilo kann ich nicht direkt zugreifen. Ich muss mich da mal informieren, ob ich irgendwie auf Grub umstellen kann.
[1] http://gentoo-wiki.com/HOWTO_Remote_Kernel_Upgrade
Wie ich schon berichtet habe, bastel ich wieder eifrig an unserem Server. Und da am gestrigen Tage Debian 4.0 veröffentlicht wurde [1], dachte ich mir, ich erstelle mir ein frisches Dateisystem, basierend auf Debian Stable 4.0 (Etch) und ein weiteres für Debian Testing (Lenny).
[1] http://www.us.debian.org/News/2007/20070408
Die Step-by-Step Schritte werden angezeigt, wenn ihr auf “Weiterlesen…” klickt.
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