Erinnert ihr euch noch an die Die Siedler? Das original Siedler von Bluebyte, nicht diese neumodernen Remakes. Neulich beim Lernen auf eine Klausur ist mir eingefallen, dass die Siedler aus Logistiksicht ziemlich state-of-the-art waren. Ein aufkommendes innerbetriebliches Logistikprinzip heisst Kanban (看板). Enstanden in Japan bei Toyota und in Europa und USA in den 70er Jahren eingeführt. Das Prinzip ist denkbar simpel. Eine dezentrale Informationssteuerung über den Materialfluss wird mittels eines Pull-Prinzips umgesetzt. Jeder herstellende Bereich fordert die benötigten Teile von seinem Vorbereich an. Das erfolgt z.B. dadurch, dass man einen Behälter mit Kleinteilen leer macht, ein Mitarbeiter sieht das, nimmt den Behälter produziert neue Teile und bringt ihn wieder an die Verbrauchsstelle (das war jetzt nur eine ganz kurze und vereinfachte Darstellung. Mehr darüber gibt es z.B. im Wiki [1]).
Die Siedler haben diese Pull-Prinzip eigentlich auch schon umgesetzt und so habe ich aus Logistiksicht schon mit jungen 10 Jahren etwas vom Pull-Prinzip mitbekommen. Der Produktionsort bzw. die Baustelle waren bei den Siedlern Metzgerei, Bäckerei und/oder entstehende Neugebäude. Sie haben dann ihren Kollegen zugerufen: “Hey! 3 Holzlatten und 2 symmetrisch geformte Steinblöcke”. Diese Information ist quasi von Fähnchen zu Fähnchen gebrüllt worden, bis sie am Zentrallager ankam. Hier ist der zum Materialfluss gegenläufige Infomationsfluss zum Zuge gekommen, was typisch für Kanban ist. Dann ging der Materialtransport von Fähnchen zu Fähnchen los. Dieser F2F (Fahne zu Fahne) Transport hat gewiss Vorteile, was die verkehrsbetriebliche Logistikkette angeht. Denn würde ein Siedler von Zentrallager zur Produktionsstätte durchlaufen würde Chaos entstehen und ein anderer Siedler müsste den ganzen Weg zurück zum Zentrallager laufen, um weitere Material zu holen. Jeder Siedler wäre fixiert auf eine Baustelle. Mit dem Fähnchenprinzip, können aber Material in alle Ecken des Reiches befördert werden und das mit der minimalsten Wegstrecke und der geringsten Anzahl an Leerfahrten. Wie hiess dieses Prinzip gleich noch?
[1] http://de.wikipedia.org/wiki/Kanban
Erst habe ich es für eine Fotomontage gehalten. Darauf hin habe ich das Bild auf Hinweise untersucht. Aber mein einziger Gedanke dabei war: “Man, derjenige hat echt saubere Arbeit geleistet”. Ich hab dann mal die Müncher Gazetten online durchsucht und staunte dann nicht schlecht. Tatsächlich hat Snoop Dogg auf einem Konzert in München das Trikot von 1860 München angehabt. Das macht er sicher nicht freiwillig. Da wird wohl ein PR-Gag dahinter stecken. Aber ein Guter
Hier das Bild – Quelle: nachtagenten.de (Aufs Bild klicken zum vergrößern)
Ab August kann bei Gembird eine Maus kaufen, die gleichzeitig als VoIP-Telefon dient. Witzig und nützlich zugleich. Außerdem verlegt man sie nicht so leicht. So weit ich das aber bisher erkennen konnte, wird die Maus per USB-Kabel angeschlossen und somit ist das Verlegen sowieso kein Thema mehr. Die Maus selbst ist aufklappbar und bietet dann ein kleines Display und eine Zifferntastatur. In Verbindung mit Skype können die Kontakte direkt im Display angewählt werden. Aber andere SIP-Dienste sollten mit der Telefonmaus auch nutzbar sein.
Ich persönlich nutze Skype zwar, aber viel zu selten, um mir so eine Maus kaufen zu wollen. Mit 30 Euro ist das Gerät nicht sonderlich teuer. Und außerdem: Was macht man, wenn der Anrufer/Angerufene eine Information braucht, die ich dann aus dem PC fischen muss? – “Warte mal kurz, ich brauch meine Maus. Ich ruf’ gleich zurück”. Somit für mich das KO-Kriterium
Denn wenn ich Skype, sitze ich auch am PC…
Quelle: computerbilde.de
Amerika ist ein wirklich interessantes Land. Kulturell eigentlich nicht viel zu bieten. Und auch die Lebenskultur hängt Europa hinter her. Wenn wir jedoch nicht aufpassen, wird Deutschland auch ein Fast Food Land.
Ich erinnere mich an die Zeit meiner Ausbildung. Da gabs ein Spiel mit dem Namen ‘Americas Army’. Ein Ego-Shooter, kostenlos und auf den ersten Blick optisch ansprechend. Da mich dieses Genre aber kalt lässt, kam es zu keinem zweiten Blick.
Das muss man sich mal reinziehen. Ein Computerspiel, sei es für Schiess-Wütige oder Action-Begeisterte, dass Soldaten rekrutieren soll. Ich bekomme das bis heute nicht in den Kopf. Und die US Army geht noch weiter. Bin heute durch einen Verklicker auf eine Seite gekommen, wo man ähnlich wie bei YouTube, Videos von leicht bekleideten Frauen anschauen kann. Aber dabei fiel mir was auf. Vor dem Clip auf der Startseite fand ich wieder dieses Logo, dass ich mal in dem Computerspiel gesehen habe. Ein Klick darauf und ich wurde zu goarmy.com weitergeleitet. Dort wird dann wieder groß für die Army geworben. Dass man viel Geld verdienen kann, dass es tolle Aufgaben gibt, und so weiter. Man könnte meinen die USA sucht ein großes Heer, um einen Krieg zu starten. Mir wird dieses Land und dessen Politik immer unheimlicher.
An der Seite selbst fällt dann auf, dass auf ca. 80% der Fotos Menschen anderer Nationen gezeigt werden. Glückliche Latinos, Afrikaner und andere bei der US Army. Hallo…? Gehts noch…?
Es ist unglaublich. Statt sich den Lebensabend zu versüßen, sind die Rentner von heute Rowdys, Kleinkriminelle und Sprayer. Nein, das ist natürlich nicht ernst gemeint. Aber das ältere Volk ist nicht mehr das, was es einmal war. Da besprüht doch ein 70-jähriger in Hof ein Haus und ist dummerweise zu langsam, weg zu laufen, nachdem man ihn gesehen hat.
HOF - Einem aufmerksamen Hofer ist es zu verdanken, dass eine Graffiti-Schmiererei am Samstagmorgen sehr schnell aufgeklärt werden konnte. Der Hofer beobachtete einen Mann wie dieser das Wort “Puff” an die Hauswand in der Hofer Bergstraße 19 sprühte. Als der Zeuge ihn ansprach, wollte er flüchten. Der 70-jährige Hoferstellte die Spraydose ab und rannte davon. Der Zeuge nahm die Verfolgung auf, holte ihn ein und hielt ihn fest, bis die Polizei kam.
Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte, war der Mann einer Frau bereits in Theresienstraße aufgefallen. Dort hatte er ebenfalls “Puff” auf das Rollo eines Fensters im Erdgeschoss gesprüht. Die Handschrift war identisch, die Farbe noch nass. Quelle: Frankenpost
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