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T-Home (VDSL) unter Debian Linux einrichten (vlan 7 und 8)

February 17th, 2009 27 comments

Wie gestern angekündigt [1] bringe ich heute ein kleines Update bezüglich T-Home’s IPTV. Aus welchen Gründen auch immer – evtl. um besser skalieren zu können – hat die Telekom zusammen mit T-Online das Fernsehen auf die VLAN ID8 gelegt. Das bedeutet, dass man mit der bisher verwendeten Einwahlmethode so kein IPTV mehr empfangen kann. Das ist aber alles halb so schlimm, denn die Lösung war einfacher als erwartet. Zuerst hatte ich gedacht, dass ich eine zweite PPP-Verbindung aufbauen muss, das hatte leider nicht funktioniert.

Also Grundlage für diese Einrichtung ist, dass ihr Euch einwählen könnt. Das habe ich schon vor ein paar Monaten hier im Blog dokumentiert: http://claus.freakempire.de/2007/04/15/t-home-iptv-ohne-speedport-unter-linux-vdsl/ – Eventuell werde ich demnächst auch mein Wiki dazu updaten. Wenn Ihr online seid, braucht ihr jetzt nur ein paar kleine Zeilen ausführen und eine Datei vom IGMP Proxy bearbeiten:

# vconfig add eth1 8
# dhclient3 eth1.8

In der /etc/igmpproxy.conf nun noch eine Zeile geändert:

#phyint ppp0 upstream  ratelimit 0  threshold 1 (Diese Zeile wird nicht mehr benötigt)
phyint eth1.8 upstream  ratelimit 0  threshold 1

Den IGMP Proxy neu gestartet und schon funktioniert es wieder. Das ganze kann man nun noch unter /etc/network/interfaces (Debian) unterbringen, oder in irgendwelchen ip-up.d Skripts unterbringen. Wenn wer noch Anregungen oder Verbesserungswünsche hat, bitte melden. Ach noch was: Laut Telekom sollte das Fernsehen jetzt nicht mehr getrennt werden. Deshalb glaube ich, dass meine Lösung suboptimal ist, da beim Trennen vom ppp/pppoe auch die eth1.8 Schnittstelle vom Saft abgetrennt wird. Die IP bleibt zwar nach Reconnect erhalten, aber das Fernsehbild ist für wenige Sekunden aus. Das lässt mich vermuten, dass es noch eine bessere Lösung gibt.

Der Vorteil für den Kunden bei dieser Umstellung ist mir unklar. Außer evtl., dass eine Trennung das IPTV nicht mehr beeinflussen soll. Bisher habe ich aber keine anderen Beobachtungen gemacht. Für Statistiker ist es nett, weil IPTV Traffic und Internet Traffic jetzt getrennt ist. Bei Fragen im T-Home Forum vorbei schauen: http://thome.freakempire.de

[1] http://claus.freakempire.de/2009/02/16/t-home-iptv-vlan-8-bei-t-online/

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T-Home IPTV VLAN 8 bei T-Online

February 16th, 2009 Comments off

Seit 30 Minuten ist es soweit. In meinem EInzugsbereich wurde auf VLAN 8 umgestellt und somit läuft IPTV nun über eine eigene IP mit der vlan id 8. Ich habe eben in einem Crash Work IPTV mit einer VLAN 8 wieder zum laufen bekommen. Das ganze unter Debian Linux.

Anleitung folgt in den nächsten 16 Stunden. Muss nun eine Klausur schreiben ;)

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T-Home IPTV ohne Speedport unter Linux (VDSL)

April 15th, 2007 31 comments

(23.07.2007: Diese Anleitung steht nun im Wiki zur Verfügung. Verbesserungen, Anregungen, Vorschlage usw. sind immer willkommen: T-Home IPTV ohne Speedport unter Linux (VDSL))

(17.02.2009: UPDATE – Telekom stellt derzeit ihre Technik auf zwei VLANs um. In Zukunft wird es vlan id 7 und 8 geben. Wie man das unter Linux/Debian einrichtet findet ihr hier: /2009/02/17/t-home-vdsl-unter-debian-linux-einrichten-vlan-id-7-und-8/)

(14.12.2009: UPDATE – Die MTU für ppp0 scheint doch besser 1454 zu sein. 1492 ist definitiv falsch. Einstellen mit ‘ifconfig ppp0 mtu 1454′ oder in den entsprechenden Debian Konfigurationen)

Nach langem basteln habe ich es nun geschafft. Ich habe endlich den billigen mitgelieferten Router in die Tonne getreten und mein Debian System wieder zum Router gemacht. Das ist mir schon deshalb lieber, weil ich viel mehr Kontrolle über Firewall, Proxy und alles andere habe.

Netter Nebeneffekt ist, dass man bei vollem Upload keine Bildprobleme bekommt. Auch wenn manch einer nun sagen mag, dass man dann den Router einfach den priorisierten Port hängen soll. Das ist defintiv falsch. Fakt ist, dass der Telekom Router einfach Mist baut. Der Reciever hängt nun in meinem Netz und Daten werden alle über iptables ins Internet geroutet und zurück. Es läuft perfekt.

Leicht war die Sache allerdings nicht. Vor allem weil man bis dato kaum Informationen dazu findet (das hat ja nun ein Ende *g*). Und für alle, die sich auch an dem T-Com Router stören berichte ich nun wie ich es gemacht habe. In meinem Blog zuvor hatte ich ein Verkabelungsbild gezeichnet. Das ist Vergangenheit. Man kann mit 0815-Switches einfach keine Netze von einander trennen.

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