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Android App der Woche: Simple Calendar Widget

October 29th, 2011 No comments

Manchmal sind es die kleinen Apps für das Smartphone, die viel Freude bereiten, oder wie in diesem Fall, einen großen Nutzen haben. Die von Google eingebauten PIM-Apps sind noch ausbaufähig. Da fehlt einerseits eine vernünftige Task-Verwaltung und auch das ein oder andere Widget könnte besser werden. Ein Glück, dass der Android Market einiges her gibt. Jedoch findet man oft die Nadel im Heuhaufen nicht.

Deshalb möchte ich heute ein ganz kleines Widget vorstellen, dass mir persönlich viel Freude bereitet: Simple Calendar Widget

Eigentlich ist dieses Widget wirklich nichts Besonderes. Ich finde es schick und es bettet sich nahtlos in meinen Home-Screen ein. Man kann die Kalender konfigurieren, die dieses Widget überwachen soll. Es gibt drei verschiedene Größen, wobei der Screenshot der Größe “Medium” entspricht. Man kann die Kalendereinträge über das Widget auch direkt anwählen, wobei das mit einem Dicken Daumen ein wenig schwierig wird. Am Design und der Darstellung von Kalendereinträgen kann man im Konfigurationsmenü auch noch kleinere Anpassungen vor nehmen.

Ich denke der Screenshot sagt alles übrige: Schick und schlank.

Link zum Market: https://market.android.com/details?id=com.anod.calendar

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Root auf HTC Desire Z Gingerbread / Android 2.3.3

September 24th, 2011 4 comments

Ich bin bislang sehr zufrieden mit meinem HTC Desire Z. Der Klappmechanismus, von dem das Gerät den Namen “Z” erhalten hat, ist ein wenig wacklig, aber sonst ist das HTC Desire Z das beste Smartphone das ich je hatte. Was allerdings nicht schwer ist, da ich davor zwei HTC Geräte mit Windows Mobile 6.5 hatte. Hinzu kam, dass Android mittlerweile – in meinen Augen – das beste Betriebssystem für ein Smartphone ist, da es unendlich viel Freiheit bietet… Wenn es mal “gerootet” ist.

Warum sollte man rooten?

Meistens ist bei Auslieferung des Gerätes ein modifiziertes Betriebssystem installiert. Bei Vodafone ist bspw. eine Vodafone Shop Applikation installiert, die ständig im Hintergrund läuft und bei T-Mobile gibt es sicher ähnliche Anwendungen. In meinem Fall habe ich ein Gerät ohne Branding gekauft. Aber selbst da sind Anwendungen installiert und laufen im Hintergrund, die kein Mensch braucht oder will. Ferner sind die Entwickler kaum hinter her, neue Android Versionen für die jeweiligen Geräte auszuliefern. HTC Desire Z Besitzer hatten Glück, als im Juli 2011 HTC die Firmware mit Android Version 2.3.3 (Gingerbread) ausgeliefert hat. Nur hat man damit ein Problem. Dazu später mehr.

Das Rooten hat ein paar – für mich sehr entscheidende – Vorteile. Jeder sollte vorher entscheiden, ob ihm es wert ist das Risiko einzugehen, das mit dem Rooten und dem sehr umfangreichen Vorgang beim HTC Desire Z Gingerbread einher geht:

  1. Eine “custom firmware” ist sauber. Es ist nichts Unnützes installiert und zieht somit auch keine Leistung bzw. schont die Batterie. Mein HTC Desire Z hält nun 60 Stunden und mehr. Mit ein paar Tweaks sogar noch Potenzial nach oben!
  2. Bestimmte Anwendungen können nur als root benutzt werden. Bspw. Titanium Backup und der ROM Manager. Titanium Backup ermöglicht es, alle Anwendungen des Smartphones auf die SD-Karte zu sichern (inkl. aller Einstellungen) und der ROM Manager ermöglicht es ein neues ROM herunter zu laden und bequem zu installieren. Zudem sind Backups vom gesamten Smartphone möglich. Ähnlich einem (Acronis) Image vom PC.
  3. Mehr Speicherplatz auf dem internen Speicher. Das hängt jedoch vom verwendeten ROM ab.
  4. Mehr Arbeitsspeicher verfügbar, was natürlich auch mit Punkt eins zusammen hängt.
  5. Freiheit und Kontrolle :-)

Aber Vorsicht: Rooten ist kein Kinderspiel. Oft sind Anleitungen zwar einfach nur abzutippen (mit größter Sorgfalt), aber gewisse Erfahrung mit Linux oder einem generellen Verständnis für Computer wird vorausgesetzt.

Ausgangssituation

Eins vorweg: Wer noch Android in der Version 2.2 auf seinem Smartphone hat, kann nun schon mal aufatmen. In diesem Fall ist das Rooten sehr einfach und ganz weit unten zu finden. Besitzer einer Android Version 2.3.3 (Over the air upgrade seitens HTC) haben nun leider Pech und müssen einen langen und mühsamen Weg meistern.

Und nochwas: Diese Anleitung ist mit einem HTC Desire Z, gekauft in Deutschland im Juli, enstanden. Es handelt sich dabei um ein sog. “nicht gebrandetes” Android Smartphone von HTC. Ich kann nicht sagen, ob diese Anleitung für Geräte von Vodafone, T-Mobile oder O2 funktioniert. Wenn Leser hierzu Informationen haben, dann hinterlasst bitte ein Kommentar.

Wichtig

Ich übernehme natürlich keinerlei Haftung oder komme für Schäden auf, die Eurem Smartphone bei diesem Vorgang geschehen könnten. Man verliert beim Rooten die Garantie für sein Gerät. Es besteht immer die Chance, dass man sich das Gerät dabei kaputt macht und es einschicken muss. Meistens kann man zwar Hilfe bekommen und den Fehler beheben, aber es gibt auch Smartphone-Totalschäden.

Was wird mit meinem Smartphone passieren?

  1. Alle Daten werden gelöscht. Also vorher ein Backup machen.
  2. Die HTC Android Version 2.3.3. wird überspielt mit der HTC Android Version 2.2 (sog. Downgrade)
  3. Eingespielt wird ein ROM namens Cynogenmod (nightly build #208) mit Android 2.3.5
  4. Flashen der Radio Unit (RUU). Dieser Teil des Smartphones steuert die Verbindung zwischen Hardware (Wi-Fi, GPS, usw.) und Software und behebt ein Problem mit dem GPS Modul

Was benötige ich?

  1. Eine SD-Karte im Smartphone mit ausreichend Platz (1GB sollten reichen)
  2. Geduld und penible Sorgfalt
  3. Java SE 7 JDK
    Link: http://www.oracle.com/technetwork/java/javase/downloads/index.html
  4. HTC Sense USB Treiber
    Link: http://www.htc.com/de/help/htc-desire-z/ (Unter Downloads)
  5. Android SDK
    Link: http://developer.android.com/sdk/index.html
    Installationshilfe: http://wiki.cyanogenmod.com/wiki/Howto:_Install_the_Android_SDK
  6. Diesen Link: http://wiki.cyanogenmod.com/wiki/HTC_Desire_Z:_Rooting bzw. diesen http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=1178912

Erst wollte ich die Anleitung selbst schreiben und etwas vereinfachen, aber ich überlasse das nun doch lieber den Profis. Auf einen Hinweis möchte ich jedoch noch deutlich verweisen. Der Downgrade ist nur nötig, wenn man bereits Android 2.3.3. von HTC erhalten hat:

If the HTC Desire Z is running firmware 1.72 (Settings » About Phone) you need to downgrade the device first in order to root. If the HTC Desire Z is already running 1.34.707.3 or lower you can skip to the Gaining Temporary Root Access section.

RUU (Radio Unit Upgrade)

Wenn man es bisher geschafft hat und vielleicht nach einer Schaffens- und Spielpause bemerkt, dass das GPS in der neuen Firmware nicht funktioniert, wird man sich auf die Suche machen, um dieses Problem zu beheben. In Verbindung mit Cyanogenmod (#208) fehlt die GPS-Unterstützung oder ist fehlerhaft implementiert. Das betrifft nicht jede Custom Firmware. Auf MIUI kann das GPS durchaus funktionieren. Nichtsdestotrotz wollte ich meine Radio Unit aktualisieren, da ich mir weitere Verbesserung beim Akkuverbrauch erhofft hatte (eins vorweg: Das Upgrade hat keinen Vorteil gebracht. Eher habe ich das Gefühl, dass es geringfügig schlechter ist. Dafür funktioniert GPS).

Dazu braucht es:

  1. Ein Radio Upgrade
    Link: http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=970809
    Download: Vision_Radio_12.56.60.25_26.10.04.03
  2. Ein Radio Interface Layer Upgrade
    Link: http://forum.xda-developers.com/showthread.php?t=902752
    Download: HTC-RIL 2.2.0018G (Mar 24 2011,20:20:09)

Wichtig ist hierbei, dass man für Firmwares wie Cyanogenmod nur G-RILs verwendet. Deswegen das G am Ende von der Bezeichnung “HTC-RIL 2.2.0018G”.

Bevor ihr anfangt, sichert das System mit dem “ROM Manager”! Für die Installation des ersten Punktes wird die herunter geladene Datei mit dem Namen “PC10IMG.zip” auf der SD-Karte abgelegt und das Gerät neu gestartet (detaillierte Erklärung in den genannten Links). Der zweite Punkt wird dann über das Recovery-Menü von ClockworkMod installiert.

Abschliessende Worte

Das ist natürlich ein großer Haufen von Links und Schritten, die das Smartphone quasi zu einem neuen Gerät modifizieren. Zu Beginn war es für mich ein großes Problem einen Einstiegspunkt zu finden und die richtigen Links zusammen zu führen. Hierbei soll dieser Blog-Beitrag ein wenig helfen. Bei Fragen werde ich gerne über die Kommentarfunktion antworten. Viel Erfolg und viel Spaß.

 

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Domain Umzug und Weiterleitung für Google (301)

September 4th, 2011 No comments

Ich selbst stand heute Morgen vor der Frage, wie ich meinen relativ hohen Page Rank bei Google erhalten kann, nachdem nun mein Blog auf eine neue Domain umgezogen ist. Die Domain innerhalb von WordPress zu ändern ist das geringste Problem [1]. Google von dem Umzug in Kenntnis zu setzen kann es unter Umständen sein.

Folgende Ausgangssituation:

  • Domain-Umzug von claus.freakempire.de auf cmmx.de
  • Altes WordPress wurde in meinem Fall exportiert und in einem frisch aufgesetzten WordPress importiert

Anforderungen:

  • Weiterleitung auf die Inhalte. Nicht nur einfache Domain-Weiterleitung. Soll heißen: blog.alt.de/verzeichnis01 soll weitergeleitet werden auf neuedomain.de/verzeichnis01. Und das für alle Inhalte des Blogs.
  • Suchergebnisse bei Google (und anderen Suchmaschinen) sollen angepasst werden.

Zieht man eine Top-Level-Domain (TLD) um, hat man bei Google kaum Probleme. Man kann über die Google Webmaster Tools die Domain einfach ändern, nachdem man nachgewiesen hat, dass beide Seiten einem selbst gehören. Das geht in der Oberfläche unter dem Punkt “Site Configuration” [2]. Für Subdomains, wie z.B. “blog.domain.de” geht das jedoch nicht. Ferner empfiehlt Google einen “301 Redirect” einzurichten [3]. Der Code “301″ steht hierbei für “permanent”. Also ob Subdomain oder nicht, es empfiehlt sich eine 301-Weiterleitung. Diese wird bei Apache mir der .htaccess Datei realisiert:

Dazu erstellt man auf der “alten” Seite im Hauptverzeichnis des Blogs (bspw. /var/www/blog/) eine Datei “.htaccess” (falls diese noch nicht schon von WordPress oder anderem CMS angelegt wurde). Am besten man macht sich eine Sicherheitskopie und löscht das Original. Die neue Datei enthält folgenden Inhalt:

RewriteEngine on
RewriteCond %{HTTP_HOST} ^claus\.freakempire\.de
RewriteRule ^(.*)$ http://cmmx.de/$1 [R=301,L]

Vorausgesetzt das Modul Rewrite ist im Apache aktiviert, reicht es die Datei abzuspeichern und einen Versuch zu starten, indem man die alte Domain aufruft.

Mit dieser Weiterleitung schlägt man zwei Fliegen mit einer Klappe:

  1. Google wird mit dem Weiterleitungs-Code 301 mitgeteilt, dass die Seite umgezogen ist und wird (hoffentlich) die Suchergebnisse anpassen.
  2. Benutzer werden auf die neue Seite weiter geleitet und zudem auf den Inhalt weitergeleitet, den diese ursprünglich angesprochen haben.

[1] http://codex.wordpress.org/Changing_The_Site_URL
[2] https://www.google.com/webmasters/tools/home?hl=en
[3] https://www.google.com/support/webmasters/bin/answer.py?answer=83106


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Flattr: Ehre, dem Ehre gebührt

October 17th, 2010 2 comments

Das Internet sollte nicht nur kostenlos sein. Jeder, der einen qualitativ hochwertigen Beitrag in die unüberschaubare Wolke von Informationen stellt, sollte dafür auch belohnt werden. Zu oft wird Schund verbreitet. Und die Selektion wird zunehmend schwerer. Aber ein entscheidendes Problem, mit dem sich auch renommierte Tageszeitungen auseinander setzen, ist die Tatsache, dass in den Anfängen des Internets eine “Ich bin doch nicht blöd”-Mentalität entstanden ist. Keiner will für etwas bezahlen, was im Netz zur Verfügung gestellt wird. Das geht über den illegalen Download von Musik und Filmen bis hin zur einfachen Informations-Beschaffung. Große Tageszeitungen müssen auf diesen Zug aufspringen und ihre Inhalte auch kostenlos im Internet zur Verfügung stellen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Ehre, dem Ehre gebührt

Richtig Geld machen kann man nur mit exklusiven Informationen. Solche, die nicht direkt verbreitet werden. Beispielsweise sekundengenaue Börsennachrichten. Anbieter solcher Seiten lassen sich diesen Service bezahlen. Oder auch Realtime-Börsenkurse (wobei auch diese schon kostenlos im Internet abrufbar sind). Dann sind da die bereits erwähnten Tageszeitungen, die ihren Umsatz durch Werbung und den Verkauf der gedruckten Auflage machen. Wobei letzteres fast nur noch die Kosten und den Vertrieb deckt. So kam es auch, dass die Süddeutsche Zeitung vor einigen Jahren schwer gelitten hat und nur durch einen Investor am Leben erhalten werden konnte. Dabei ist die SZ eines der Tagesblätter mit einer der höchsten Auflagen Deutschlands.

Ich finde es ist Zeit das Bewusstsein im Internet zu verändern. Den Menschen deutlich zu machen, dass man für etwas “Gutes” auch mal eine Gegenleistung bringen muss. Mein Blog ist freilich keine große Bereicherung für das Internet. Ich blogge über Spiele und irgend einen technischen Krams. Man macht es zum Spaß, aber man hat mit einer zunehmenden Anzahl von Beiträgen auch viel Zeit investiert, die meiner Meinung nicht ausreichend Respekt bekommt. So habe ich bspw. eine damals einzigartige Anleitung geschrieben, mit der man seinen Linux Rechner über VDSL ans Internet hängen konnte. Schnell war diese Information auf vielen Seiten verbreitet. Als Dank wurde teilweise ein Link zu meiner Seite gesetzt und manche haben es einfach stillschweigend kopiert. Es frustriert, wenn man eine kreative Arbeit dem Internet kostenlos zur Verfügung stellt und die Früchte (der Ruhm) von anderen einfach kopiert wird. Ein (PayPal-) Spendenknopf hat auf meiner Seite auch keinen Erfolg gehabt. Einzig und allein das Bewerben von Videospielen (über Amazon) hat mir in den letzten Jahren eine kleine Aufwandsentschädigung generiert. Aber bei weitem nicht genug, um überhaupt die Server-Kosten zu decken.

Man darf den Faktor Spaß nicht vergessen: Es gibt fleißige Blogger im Netz, die viel Arbeit und Gehirnschmalz in ihre Beiträge stecken. Beispielsweise Besim mit seinem Blog [1]. Er ist ein gutes Beispiel für qualitative Beiträge zu aktuellen Geschehnissen und anderen technischen Spielereien. Und er gehört sicher zur Oberklasse der Blogosphäre. Seine Motive kenne ich nicht, aber ich kann sie erahnen. Zum eine der Spaß an der Sache und zum anderen – aus psychologischer Sicht – an der Gestaltung dieser Welt teilzuhaben.

Es ist Zeit Qualität zu honorieren. Und allein schon aus Respekt und Gründen des Fairplays eine kleine Gegenleistung dem Urheber zukommen zu lassen, der es verdient hat. Mit der erwähnten Anleitung zum Thema VDSL unter Linux habe ich tausende von Besuchern angezogen. Und von diesen Besuchern haben sicher ein großer Teil die Lösung zu ihrem Problem gefunden. Man denke wie viel Zeit ich diesen Menschen erspart habe. Da wäre es doch nur gerecht sich dafür zu bedanken. Ein kleiner Kommentar freut jeden Autor. Ein kleine Spende noch viel mehr. Und hier kommt Flattr [3] ins Spiel.

Flattr ist ein (Micro-) Social-Payment-Service [2], der es jedem ermöglicht eine kleine Spende zu geben und auch zu erhalten. Das Prinzip ist einfach: Als User hat man ein Konto bei Flattr. Auf dieses überweist man monatlich ein kleines Budget (per PayPayl oder KK). Beispielsweise 2 Euro. Auf Seiten, die an das Flattr-System angeschlossen sind, gibt es dann einen Button. Gefällt einem der Beitrag, bedankt man sich, indem man auf den Flattr-Knopf drückt. Am Ende des Monats habe ich bspw. 10 Klicks verteilt. Sodann werden die 2 Euro durch 10 geteilt und jedem Autor, dem ich eine Micro-Spende zukommen lassen wollte, dieser kleine Beitrag auf seinem Konto gut geschrieben.

Das Prinzip ist denkbar einfach. Hinter dem Danke-Button steckt ein kleiner monetärer Betrag. Jedoch gibt es aus meiner Sicht ein paar Probleme:

  1. Das System ist lediglich ein Umverteilungssystem. Niemand legt sich einen Account zu, um einzig und allein zu geben. Man möchte auch Umsatz generieren. Sprich, die Benutzergruppe beschränkt sich auf Personen, die auch selbst einen Beitrag ins Internet stellen. Quasi eine Anerkennung an sich selbst. Die Blogosphäre honoriert ihren eigenen, teilweise fragwürdigen, Beitrag zum Internet. Der Otto-Normal-Verbraucher schaut sich weiterhin “kostenlos” Seiten an und freut sich über das Internet in seiner kostenlos Form.
  2. Eine gute Idee hat nur Erfolg, wenn möglichst schnell viele Benutzer sich dieser Idee anschließen. Von Flattr hätte ich niemals etwas gehört, wenn nicht ein guter Freund mir einen Beta-Key gegeben hätte. Dieser Punkt schließt an den Punkt 1.) an. Das System kennt wohl kaum einer. Bestenfalls die Blogosphäre selbst.

Deshalb stellt sich die Frage, ob diese Idee überleben kann. Vielleicht überlebt sie innerhalb der Blogosphäre, aber langfristigen Erfolg wird dieses System nur haben, wenn jeder Flattr nutzt. Oder zumindest ein großer Teil. Und da man den Otto-Normal-Noob niemals zur Nutzung von Flattr bringen wird, wird dieses System eine kleine, schöne und gut gemeinte Oase im kostenlos Äther bleiben. Stefan Niggemeier kommt zu ähnlichen Schlüssen und hält die Idee zwar gut, aber für fragwürdig in der Umsetzung und im Fortbestand [4]

Die einzige Idee, die ich zum Voranbringen dieser Idee hätte, wäre die Verpflichtung zur Spende, wenn man bspw. einen ganzen Beitrag lesen möchte. Da sind wir dann aber wieder bei Umsetzungen, die auch Tageszeitungen verfolgen. Allein die zentrale Lösung hätte einen Vorteil gegenüber den aktuell bestehenden Insel-Lösungen bzgl. des Bezahlsystems von Informationsseiten. Allerdings hätte die Zeitung dann keine Garantie einen festen Betrag zu bekommen, da ein Klick 0,01 Euro wert sein kann, aber auch 1,00 Euro. Je nachdem wie viele Flattr-Spenden der Benutzer im Monat verteilt.

Was haltet Ihr von Flattr? Ich würde mich über Kommentare oder Micro-Spenden freuen ;-)

[1] http://blog.netplanet.org/
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Flattr
[3] https://flattr.com/
[4] http://www.stefan-niggemeier.de/blog/flattr/

T-Home IPTV und VLC 0.9.x

February 23rd, 2009 No comments

Irgendwann letztes Jahr ist die 0.9.x Version von VLC erschienen. Ich hatte mich sehr über den Versionssprung von VLC gefreut, wenn auch die Bedienung schon immer was umständlich war (kaum Shortcuts). Mit der 0.9er Version war das nun anders. Fast alles kann mit der Tastatur bedient werden. Doch leider ging mein IPTV Empfang über VLC nicht mehr [1]. Ich schaue schon seit einiger Zeit mit VLC die öffentlich rechtlichen Sender [2]. Ich habe den Entwicklern von VLC geschriebe, aber nie eine Reaktion erhalten. Jetzt habe ich aber durch Zufall eine Lösung für das Problem gefunden. Ziemlich einfach ;)

Die Playlist aus [2] einfach editieren und alle ‘udp’ in ‘rtp’ umschreiben (Suchen + Ersetzen). Voila! VLC kann wieder IPTV empfangen bzw. darstellen.

[1] http://claus.freakempire.de/2008/09/16/der-neue-vlc-player/
[2] http://claus.freakempire.de/2008/03/21/t-home-und-fernsehen-mit-vlc/

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Street Fighter II auf PC mit PS3 Controller

February 18th, 2009 5 comments

Street Fighter 4Am Freitag ist es soweit und Street Fighter erscheint auf der PS3. In Japan war am ersten Verkaufstag ja einiges los [1] und auch in Deutschland wird es wohl viele Verkäufe am ersten Tag geben. Um auf den Geschmack zu kommen, habe ich mir eine kostenlose Street Fighter II Version für den PC herunter geladen [2]. Mittlerweile Freeware. Und mit meinem PS3 Controller konnte ich sogar am PC spielen. Das funktioniert so:

Man braucht SIXAXIS Treiber für den PC [3]. Anscheinend funktionieren die aber nur auf 32bit Systemen. Bezüglich Vista weiß ich nichts konkretes, aber auch hier scheint es nicht optimal zu funktionieren. Ich mit meiner 32bit Windows XP Version hatte zum Glück keine Probleme. Also die Datei [3] herunter geladen und entpackt. Die Datei “libusb-win32-filter-bin-0.1.10.1.exe” ausführen. Danach den Controller per USB (Bluetooth müsste auch gehen) an den PC anschliessen und dann die Datei “ps3sixaxis_en.exe” ausführen. In der Systemsteuerung unter Game Controller sollte nun der PS3 Controller erscheinen und konfiguriert werden können. Die Datei “ps3sixaxis_en.exe” muss jedes mal einmal ausgeführt werden, wenn der Controller wieder an den PC angesteckt wird. In Street Fighter 2 kann man dann den Controller als Steuerung auswählen und die Knöpfe konfigurieren.

Allerdings war ich jetzt ein wenig enttäuscht von Street Fighter 2, denn Kombos gibt es fast keine. Als ich das letzte Mal das Spiel gespielt hatte war ich noch keine 10 Jahre alt und konnte mich insofern nicht mehr daran erinnern. Jetzt bin ich gespannt, wie sich das in SF4 geändert hat. SF4 habe ich mir übrigens jetzt gekauft bei Amazon [4]. Und wer mich platt hauen will, kann sich ja bei mir melden ;)

[1] http://claus.freakempire.de/2009/02/16/street-fighter-geht-weg-wie-warme-semmeln/
[2] http://street-fighter-2-plus-champion-edition.en.softonic.com/
[3] http://dl.qj.net/index.php?pg=12&fid=11679&catid=518
[4] http://www.amazon.de/gp/redir…Capcom-Street-Fighter-IV

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T-Home (VDSL) unter Debian Linux einrichten (vlan 7 und 8)

February 17th, 2009 27 comments

Wie gestern angekündigt [1] bringe ich heute ein kleines Update bezüglich T-Home’s IPTV. Aus welchen Gründen auch immer – evtl. um besser skalieren zu können – hat die Telekom zusammen mit T-Online das Fernsehen auf die VLAN ID8 gelegt. Das bedeutet, dass man mit der bisher verwendeten Einwahlmethode so kein IPTV mehr empfangen kann. Das ist aber alles halb so schlimm, denn die Lösung war einfacher als erwartet. Zuerst hatte ich gedacht, dass ich eine zweite PPP-Verbindung aufbauen muss, das hatte leider nicht funktioniert.

Also Grundlage für diese Einrichtung ist, dass ihr Euch einwählen könnt. Das habe ich schon vor ein paar Monaten hier im Blog dokumentiert: http://claus.freakempire.de/2007/04/15/t-home-iptv-ohne-speedport-unter-linux-vdsl/ – Eventuell werde ich demnächst auch mein Wiki dazu updaten. Wenn Ihr online seid, braucht ihr jetzt nur ein paar kleine Zeilen ausführen und eine Datei vom IGMP Proxy bearbeiten:

# vconfig add eth1 8
# dhclient3 eth1.8

In der /etc/igmpproxy.conf nun noch eine Zeile geändert:

#phyint ppp0 upstream  ratelimit 0  threshold 1 (Diese Zeile wird nicht mehr benötigt)
phyint eth1.8 upstream  ratelimit 0  threshold 1

Den IGMP Proxy neu gestartet und schon funktioniert es wieder. Das ganze kann man nun noch unter /etc/network/interfaces (Debian) unterbringen, oder in irgendwelchen ip-up.d Skripts unterbringen. Wenn wer noch Anregungen oder Verbesserungswünsche hat, bitte melden. Ach noch was: Laut Telekom sollte das Fernsehen jetzt nicht mehr getrennt werden. Deshalb glaube ich, dass meine Lösung suboptimal ist, da beim Trennen vom ppp/pppoe auch die eth1.8 Schnittstelle vom Saft abgetrennt wird. Die IP bleibt zwar nach Reconnect erhalten, aber das Fernsehbild ist für wenige Sekunden aus. Das lässt mich vermuten, dass es noch eine bessere Lösung gibt.

Der Vorteil für den Kunden bei dieser Umstellung ist mir unklar. Außer evtl., dass eine Trennung das IPTV nicht mehr beeinflussen soll. Bisher habe ich aber keine anderen Beobachtungen gemacht. Für Statistiker ist es nett, weil IPTV Traffic und Internet Traffic jetzt getrennt ist. Bei Fragen im T-Home Forum vorbei schauen: http://thome.freakempire.de

[1] http://claus.freakempire.de/2009/02/16/t-home-iptv-vlan-8-bei-t-online/

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T-Home IPTV VLAN 8 bei T-Online

February 16th, 2009 Comments off

Seit 30 Minuten ist es soweit. In meinem EInzugsbereich wurde auf VLAN 8 umgestellt und somit läuft IPTV nun über eine eigene IP mit der vlan id 8. Ich habe eben in einem Crash Work IPTV mit einer VLAN 8 wieder zum laufen bekommen. Das ganze unter Debian Linux.

Anleitung folgt in den nächsten 16 Stunden. Muss nun eine Klausur schreiben ;)

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T-Home VDSL Umstellung auf zwei VLAN IDs

February 4th, 2009 No comments

Die T-Home respektive T-Com hat angekündigt in den nächsten Wochen den VDSL Betrieb auf zwei VLANs zu verteilen. VLAN mit der ID 7 bleibt für den Internet Traffic und VLAN ID8 wird für IPTV genutzt. Persönlich bin ich noch ein wenig am rätseln, wie diese Umstellung meinen Linux Router beeinflusst und wie die Einwahl über den pppoe schließlich funktioniert.

So bald diese Umstellung erfolgt ist, könnt’ ihr hier erfahren, was zu tun ist, damit man weiterhin den Linux Rechner zum einwählen verwenden kann. – Stay tuned!

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Winamp und die Shared Folders Option

January 22nd, 2009 No comments

Ich weiß nicht mehr mit welcher Winamp Version man es eingeführt hatte, dass die Winamp Einstellungen im Benutzerverzeichnis von Windows abgelegt wurden (ich bin Gegner des Ordners “Documents and Settings” – nein, ich hasse ihn). Winamp hatte dann aber bei Installation noch die Möglichkeit gelassen zu entscheiden, ob man dieses neue Verhalten übernehmen will, oder ob alle Einstellungen im Winamp Programm Ordner gespeichert werden sollen.

Diese Option war dann auf einmal verschwunden. Und vor kurzem dachte ich mir, es wäre eigentlich praktisch, wenn ich meine Winamp Einstellungen auf ein Netzlaufwerk stelle, damit alle Rechner auf die selbe Media Library zugreifen. Nach ein bisschen googlen, habe ich nur heraus finden können, dass es diese Shared Folder Option in Winamp nicht mehr gibt. Dabei ist die Lösung eigentlich trivial. Im Installationsordner von Winmap gibt es eine Datei namens “paths.ini” (andernfalls einfach erstellen). In die Datei kann man den Pfad für den Settingsordner angeben:

[Winamp]
inidir=Z:winamp

Vielleicht hilft das ja noch wem da draußen :)

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