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Der klügste Deutsche: Mit Niveau auf Privatsenderniveau herablassen

October 23rd, 2011 No comments

Ein fauler Blogger wie ich kommt nur alle paar Wochen wieder auf die Idee auf seinen Blog zu schreiben. Nämlich dann, wenn ich was zu bemängeln habe und/oder mich ärgere. In diesem Fall ist es die TV-Show “Der klügste Deutsche 2011″, die am gestrigen Abend im ARD zur Prime-Time gezeigt wurde. Nach der Ankündigung in der Fernsehzeitschrift hatte ich einen Rätsel- und Knobelabend erwartet. Was das ARD aber abgeliefert hat, war eine Verschwendung von Fernsehgebühren, bei der man sich immerhin “siezt” und die selbst ernannte Klugheits-Jury den Kandidaten nicht ungespitzt in den Boden rammt, wie man es von manchen Privatsendern der Marke Solariumsbraun kennt.

Die ganze Aufmachung der Sendung war eins-zu-eins von den berühmten Superstar-Castings der Privatsender abgekupfert: Man tourt mit einem Bus durch Deuschland und macht einen gewaltigen Wirbel um diese Show. Im Internet konnte man sich ebenfalls bewerben. Nachdem hier schon die Spreu vom Weizen getrennt wurde, wurde unter “wissenschaftlicher Aufsicht” ein Test zu Papier gebracht. Die finalen Kandidaten wurden dann der zuvor genannten “Klugheits-Jury” vorgestellt. Die Jury besteht aus Judith Rakers, Eckart von Hirschhausen und Matthias Opdenhövel. Gewiss drei schlaue Köpfe, aber sie trumpfen eher durch Witz, Charme und Aussehen, als durch die Kompetenz den klügsten Deutschen zu küren. Da ist Herr Solariumsbraun von RTL eher geeignet einen Superstar zu bewerten.

Aber das alles sind noch keine Faktoren für einen TV-Flop. Es ist eher die Problematik Klugheit zu messen. Daran hat die ARD auch gedacht und sich deshalb einen Professor für Gehirnforschung von der TU Braunschweig besorgt. Dass der den Krampf mitgemacht hat wundert mich allerdings. Wenn ich einen gewaltigen Titel (“Klügster Deutsche”) verleihe möchte ich als Zuschauer einen fairen Wettkampf sehen, bei dem ich im Idealfall noch ein wenig mitspielen kann. Diese Show misst die Klugheit der Kandidaten während der Live-Sendung mit 16 Fragen innerhalb von 90 Sekunden und einer praktischen Aufgabe. Und hier entsteht das eigentlich Problem, das mich gewaltig ärgert:

1. Um einen Vergleich der Allgemeinbildung der einzelnen Kandidaten vernünftig prüfen zu können, müssten viel mehr Fragen gestellt werden und vor allem jedem Kandidaten die gleichen Fragen. Das war beides nicht der Fall und hat zum Zuschauen auch nicht viel Spaß gemacht, weil es viel zu schnell ging ( – die Kandidaten waren wirklich gut).

2. Der Schwierigkeitsgrad der praktischen Aufgaben war extrem ungleich und haben jeweils andere kognitiven Fähigkeiten geprüft. Somit war es vom Zufall bzw. dem Glück abhängig, ob der jeweilige Kandidat gute Chancen hatte.

3. Von den sechs Kandidaten wurde eine/r von der Jury ins Finale gewählt. Die anderen fünf mussten sich der Wahl des Publikums stellen. Nachdem das Publikum auch alles “Raketenforscher” und Nobelpreisträger waren, wurde hier eine große objektive Komponente zur Selektion eingebaut, die die Jury ein wenig entlastet ( – Ironie). Den Wissenschafts-Lektor mit Doktortitel, der die einfachste praktische Aufgabe hatte, wurde von der Jury direkt ins Finale gewählt. Übrig blieben:

  • Schwangere, hübsche und große Blondine. Mutter von einem Kind und Pilotin bei einer deutschen Airline mit einer im Vergleich einfachen praktischen Aufgabe, die sie mit Bravour gemeistert hatte.
  • Lebenskünstler und Knochenmarkspender, der sich sein täglich Brot mit Puppentheater für Kinder verdient.
  • Produktmanagerin für Schweineprodukte und Tiermedizinerin
  • Kurzharige Englischlehrerin
  • 24-jähriger Physik-Student, der Begriffe wie “Hexagonal dichteste Kugelpackung” kennt und vermutlich ein zukünftiger Nobelpreisträger sein wird.

Als ich dann die Kandidaten gegen Ende der Show kennen gelernt hatte und auch die Methodik, mit der selektiert wird, war mir klar, dass es hier nicht um Klugheit geht, sondern um Sympathie. Und wenn Sie (ich bleibe heute mal beim Sie) diese Kandidatenaufzählung lesen – Wer glauben Sie kam ins Finale? Drei von diesen Fünf wurden ins Finale gewählt. Vom Publikum.

Nach dieser Show und dem unzufrieden stellenden Ergebnis habe ich mich gefühlt wie nach einer 6-Stunden-Session “Schlag den Raab” inkl. 2 Stunden Werbung. Beides werde ich mir nie wieder anschauen. Vielleicht bin ich der falsche Zuschauer für diese Klugheits-Show. Denn ich wünsche mir Objektivität. Vermutlich ging es hier nur um Unterhaltung. Aber ich frage mich, wer sich durch diese Sendung unterhaltet gefühlt hat. Gibt es da jemanden? Wie ist Ihre Meinung?

 

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Fifa 12 – Firewall Ports für Router

September 30th, 2011 No comments

Seit dieser Woche ist FIFA 12 endlich erhältlich. Die Spielmechanik wurde vor allem in der Steuerung der Defensive verändert und die Spielmodi sind alle mehr auf Internet und Community ausgelegt. So kann man mit jedem Spiel seinen Favoriten-Verein unterstützen. Doch wenn es darum geht Online-Spiele austragen zu können, sollte man Anpassungen an seinem Router vornehmen, damit auch wirklich eine Verbindung zu Stande kommt. Das setzt voraus, dass der Spieler auf der Gegenseite der Leitung auch optimale Einstellungen hat. Bei Fifa 10 und Fifa 11 hatte ich dennoch Probleme was den Verbindungsaufbau angeht. Deshalb bin ich noch am grübeln, ob ich das wirklich machen sollte.

Aber nun zu den Ports. Wenn man die Liste von Ports betrachtet, fragt man sich schon, ob die Leute bei EA Sports saufen. Aber schaut es Euch selbst an:

TCP Ports: 30440-30449, 9980-9989, 10000-10500, 42100-42199

UDP Ports: 3658, 3659, 6000, 9570, 9000-9999,10500-12500

Für meinen Teil war ich bis jetzt zu faul all’ diese Ports frei zu schalten. Aus Aspekten der Sicherheit ist diese Praktik von EA auch zweifelhaft. Wenn ich Erfahrungswerte zu diesem Port-Cocktail habe, schreibe ich hier ein Update.

Für die Xbox360 ist das Spiel übrigens schon unter 50 Euro zu haben: Link zu Amazon

Update: Ich habe mir die Arbeit gemacht und alle Ports in meinen Router gehackt. Es geht zwar geringfügig besser, aber die Probleme, die ich zuvor hatte sind immer noch vorhanden. Es wird wohl an der von mir zuvor geäußerten Vermutung liegen, dass einfach nicht jeder Benutzer diese Einstellungen hat. Ein UPNP-Router könnte hier natürlich Abhilfe schaffen. Aber selbst das habe ich getestet und keine große Veränderung vermerken können.

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Gran Turismo 5 – Kurzes Fazit

November 28th, 2010 3 comments

4 Tage ist das Spiel nun alt und man wundert sich, was in den letzten (angeblichen) sechs Jahren Entwicklung geschehen ist. Da sind Autos deren Texturen noch aus PS2-Zeiten stammen (womöglich nur ein Bug) und Online-Features, die angekündigt worden sind und bei Release noch nicht im Spiel waren. Und bis heute noch nicht wirklich sind. Man munkelt, dass die ewige Release-Verschiebung gegen Anfang/Mitte des Jahres nur dem Online-Modus geschuldet ist. Gerüchte sagen, dass Yamauchi GT5 ohne Online-Modi auf den Markt bringen wollte und Sony aber darauf bestanden hat. Also zurückblickend ist irgendwie bei dem Spiel gar nichts passiert, außer dass viele Fans ziemlich frustriert sind. Jeder aus anderen Gründen. Hier mein Fazit, wieso ich von GT5 frustriert bin und es aber dennoch spiele:

Online Leaderboards:
Ranglisten, mit denen man sich gegen andere messen kann, gab es noch bei Gran Turismo 5 Prologue. Bei Gran Turismo 5 Fehlanzeige. Wurde einfach heraus genommen. Yamauchi merkte zwar an, dass dieses Feature noch nachgereicht werde. Wann, steht aber bisher in den Sternen. Für mich als Sim-Racer ein “Mega-Fail”. GT5P und GT4 habe ich nur wegen Rundenzeiten gespielt. Die Online-Funktionalität war die Rettung der Serie in meinen Augen. Denn früher konnte man nur mit Photos seine Zeiten ins Internet stellen. Aber in der Zeit von GT5 funktioniert das (auch) erst einmal wieder “Old-School”.

Gran Turismo Anywhere:
Der B-Spec Modus? Hat den überhaupt jemand jemals gespielt? Viel zu langweilig und unnötig. Minuten lang zuschauen wie ein KI gesteuerter Fahrer im Kreis fährt? Man konnte bisher nur Kommandos zum Beschleunigen und Überholen geben. Das war schon alles. In GT5 wurde der B-Spec-Modus komplett überarbeitet! Achja? Merke ich nichts davon. Langweile steht diesem Modus immer noch auf das Plakat geschrieben. Und der eigentliche interessante Teil – die Möglichkeit den B-Spec Modus vom PC aus zu steuern – ist, und jetzt ratet mal, noch nicht implementiert! Auch das war ein Feature das schon vor Monaten auf Amazon und der offiziellen GT5-Seite angekündigt wurde. Lächerlich, traurig und erbärmlich.

Ladezeiten
OK, das ist jetzt nicht so schlimm. Bis ein Rennen startet kann man schon gerne warten. Was aber nervig ist, ist die Menüführung und das ständige Warten bis man wieder da angelangt ist, wo man eigentlich hin wollte. Und noch nerviger: Wenn man ein Rennen absolviert hat, kann man es nicht noch einmal starten. Zum Beispiel, um seine Platzierung zu verbessern. Nein! – Man muss aus dem Rennen raus gehen und es noch einmal Starten, inkl. der ganzen (langen) Ladezeit. Genial… Nicht nur, dass es nervig ist, sondern auch eine große Hürde im Verdienen von Credits (CR). Denn oft muss man bei GT-Spielen ein Rennen des öfteren absolvieren, bis man wieder genug Kohle hat, um ein neues Auto zu kaufen. Oder wenn es nur darum geht den ersten Platz zu erreichen. Jaja, bei Polyphony hat man es sogar geschafft das Spiel an etlichen Stellen schlechter zu machen als GT4 und GT5P.

Special Events:
Hier gibt es nur wenig zu bemängeln. Nette Events. Genauso schwer wie die Fahrerlizenzen und sie geben eine Menge Kohle. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad etwas rätselhaft. Probiert einfach mal das Volkswagen Camper Rennen aus… ihr werdet fluchen! Das hat nichts mit “Anfänger” zu tun. (Die Go-Kart Rennen sind witziger als gedacht. Nur mal so als positiven Aspekt angemerkt.)

Fazit: Gran Turismo 5 sollte zu diesem Zeitpunkt als “Gran Turismo 5 Prologue 2″ bezeichnet werden. Und nach dieser Release-Schlappe, bezweifle ich, dass es jemals ein Gran Turismo 6 geben wird. Man kann nur hoffen, dass Polyphony per Nacharbeit und ein Dutzend Patches das Spiel noch interessant macht und vor allem die Features implementiert, die anfangs versprochen waren.

(das waren lediglich Punkte, die mich persönlich besonders ärgern).

Auf Amazon ist GT5 übrigens wieder erhältlich, nachdem es kurzzeitig ausverkauft war. Mit der kostenlosen Prime-Probe-Mitgliedschaft vor Weihnachten könnt’ ihr es auch schon morgen zustellen lassen :-) Link: http://amzn.to/dNAZN3

Und kommende Woche werde ich über das Logitech Driving Force GT berichten, welches allerdings bei Amazon derzeit vergriffen ist und nur für Wucherpreise zu haben ist: http://amzn.to/dWaVpp

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Gran Turismo 5: Das Warten geht jetzt erst los

November 20th, 2010 No comments

Wie viele Jahre hat es nun gedauert, bis der lang ersehnte Nachfolger der Gran Turismo Reihe den deutschen Markt erreicht? Fünf oder sechs Jahre müssten es sein! Die einen meinen, der neueste Teil wird eine Nullnummer und die anderen (so wie ich auch) erhoffen sich ein Rennerlebnis erster Güte. Obwohl man wohl in einigen Aspekten enttäuscht sein wird. Das wage ich jetzt schon zu behaupten. Da wären die Anzahl der Autos, die sich kaum von GT4 unterscheiden und auch ein paar Gameplay Aspekte wie z.B. die Unterscheidung von Premiumautos und Standardautos. Alles nicht so schlimm. Der Vorteil der Next-Gen-Version ist definitiv die Konnektivität. Endlich hat man die Möglichkeit sich mit Freunden zu messen und auch gegen Unbekannte internationale Rennen auszutragen. Wie umständlich war es noch auf der PS2… einst habe ich mit einem Freund auf Suzuka Zeitrennen veranstaltet, obwohl dieser besagte Freund aus dem Norden Deutschlands kam und ich aus dem tiefen Süden. Die Zeiten wurden einfach auf Papier (bzw. Email gab es damals schon) und dem anderen “einfach so” übermittelt. Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus.

Der Punkt ist diese unendliche Ungeduld, die mich die vergangenen Tage verfolgt. Jahrelang hat mich Gran Turismo kein bisschen interessiert. Vermutlich aus Gründen des Selbstschutzes. Und nun lese ich gestern, dass die ersten Online-Händler das Spiel schon verschickt haben und heute haben deren Kunden auch schon das Spiel in Händen. Und genau an dem Punkt werde ich nervös, aggressiv oder was auch immer. Amazon, Media Markt und Saturn halten sich wie (fast) immer an den offiziellen Termin. Bei Amazon wird vermutlich am Dienstag verschickt und die Media Saturn Märkte werden ab Mittwoch das Spiel in den Regalen stehen haben. Gerade die “Großen” trauen sich selten gegen die Veröffentlichungstermine zu verstoßen. Ich gönne es den “Kleinen” ja, aber ich fühle mich gerade benachteiligt.

Diese ganzen Sperrfristen sind doch lächerlich. Eigentlich sollen die davor schützen, dass Händler das Spiel verkaufen, nur weil sie die Lieferung früher bekommen haben. Und das ist ja auch vernünftig. Ab und zu wird dann früher verkauft. Das kann zwei Gründe haben: 1. Ein großer Markt hat gegen den Termin verstoßen und auf einmal ziehen alle nach, um nicht Kunden zu verlieren. Bestraft wird meines Wissens dann nur der erste Verstoß. 2. Irgendeine Institution, Sony oder der Distributor, geben das OK für einen verfrühten Verkauf. Letzteres wird wahrscheinlich dann geschehen, wenn alle Lieferungen getätigt worden sind und alle Wettbewerber dann die gleiche Chance haben.

Aber wie gesagt, diese Sperrfristen sind lächerlich, wenn manche Händler sich nicht daran halten und ich würde mir wünschen, dass die Verantwortlichen da härter durchgreifen. Zum einem um den Wettbewerb einfach gerecht zu gestalten und auch dem Laden hier um die Ecke die Möglichkeit zu geben vom Kuchen etwas abzubekommen und zum anderen, weil ich mich dann einfach gerecht behandelt fühlen würde *mimimi*

Die “Ratio” sollte siegen und das Wochenende sollte einfach anders gestaltet werden, als was sich die “Irratio” momentan einbildet.

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Flattr: Ehre, dem Ehre gebührt

October 17th, 2010 2 comments

Das Internet sollte nicht nur kostenlos sein. Jeder, der einen qualitativ hochwertigen Beitrag in die unüberschaubare Wolke von Informationen stellt, sollte dafür auch belohnt werden. Zu oft wird Schund verbreitet. Und die Selektion wird zunehmend schwerer. Aber ein entscheidendes Problem, mit dem sich auch renommierte Tageszeitungen auseinander setzen, ist die Tatsache, dass in den Anfängen des Internets eine “Ich bin doch nicht blöd”-Mentalität entstanden ist. Keiner will für etwas bezahlen, was im Netz zur Verfügung gestellt wird. Das geht über den illegalen Download von Musik und Filmen bis hin zur einfachen Informations-Beschaffung. Große Tageszeitungen müssen auf diesen Zug aufspringen und ihre Inhalte auch kostenlos im Internet zur Verfügung stellen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Ehre, dem Ehre gebührt

Richtig Geld machen kann man nur mit exklusiven Informationen. Solche, die nicht direkt verbreitet werden. Beispielsweise sekundengenaue Börsennachrichten. Anbieter solcher Seiten lassen sich diesen Service bezahlen. Oder auch Realtime-Börsenkurse (wobei auch diese schon kostenlos im Internet abrufbar sind). Dann sind da die bereits erwähnten Tageszeitungen, die ihren Umsatz durch Werbung und den Verkauf der gedruckten Auflage machen. Wobei letzteres fast nur noch die Kosten und den Vertrieb deckt. So kam es auch, dass die Süddeutsche Zeitung vor einigen Jahren schwer gelitten hat und nur durch einen Investor am Leben erhalten werden konnte. Dabei ist die SZ eines der Tagesblätter mit einer der höchsten Auflagen Deutschlands.

Ich finde es ist Zeit das Bewusstsein im Internet zu verändern. Den Menschen deutlich zu machen, dass man für etwas “Gutes” auch mal eine Gegenleistung bringen muss. Mein Blog ist freilich keine große Bereicherung für das Internet. Ich blogge über Spiele und irgend einen technischen Krams. Man macht es zum Spaß, aber man hat mit einer zunehmenden Anzahl von Beiträgen auch viel Zeit investiert, die meiner Meinung nicht ausreichend Respekt bekommt. So habe ich bspw. eine damals einzigartige Anleitung geschrieben, mit der man seinen Linux Rechner über VDSL ans Internet hängen konnte. Schnell war diese Information auf vielen Seiten verbreitet. Als Dank wurde teilweise ein Link zu meiner Seite gesetzt und manche haben es einfach stillschweigend kopiert. Es frustriert, wenn man eine kreative Arbeit dem Internet kostenlos zur Verfügung stellt und die Früchte (der Ruhm) von anderen einfach kopiert wird. Ein (PayPal-) Spendenknopf hat auf meiner Seite auch keinen Erfolg gehabt. Einzig und allein das Bewerben von Videospielen (über Amazon) hat mir in den letzten Jahren eine kleine Aufwandsentschädigung generiert. Aber bei weitem nicht genug, um überhaupt die Server-Kosten zu decken.

Man darf den Faktor Spaß nicht vergessen: Es gibt fleißige Blogger im Netz, die viel Arbeit und Gehirnschmalz in ihre Beiträge stecken. Beispielsweise Besim mit seinem Blog [1]. Er ist ein gutes Beispiel für qualitative Beiträge zu aktuellen Geschehnissen und anderen technischen Spielereien. Und er gehört sicher zur Oberklasse der Blogosphäre. Seine Motive kenne ich nicht, aber ich kann sie erahnen. Zum eine der Spaß an der Sache und zum anderen – aus psychologischer Sicht – an der Gestaltung dieser Welt teilzuhaben.

Es ist Zeit Qualität zu honorieren. Und allein schon aus Respekt und Gründen des Fairplays eine kleine Gegenleistung dem Urheber zukommen zu lassen, der es verdient hat. Mit der erwähnten Anleitung zum Thema VDSL unter Linux habe ich tausende von Besuchern angezogen. Und von diesen Besuchern haben sicher ein großer Teil die Lösung zu ihrem Problem gefunden. Man denke wie viel Zeit ich diesen Menschen erspart habe. Da wäre es doch nur gerecht sich dafür zu bedanken. Ein kleiner Kommentar freut jeden Autor. Ein kleine Spende noch viel mehr. Und hier kommt Flattr [3] ins Spiel.

Flattr ist ein (Micro-) Social-Payment-Service [2], der es jedem ermöglicht eine kleine Spende zu geben und auch zu erhalten. Das Prinzip ist einfach: Als User hat man ein Konto bei Flattr. Auf dieses überweist man monatlich ein kleines Budget (per PayPayl oder KK). Beispielsweise 2 Euro. Auf Seiten, die an das Flattr-System angeschlossen sind, gibt es dann einen Button. Gefällt einem der Beitrag, bedankt man sich, indem man auf den Flattr-Knopf drückt. Am Ende des Monats habe ich bspw. 10 Klicks verteilt. Sodann werden die 2 Euro durch 10 geteilt und jedem Autor, dem ich eine Micro-Spende zukommen lassen wollte, dieser kleine Beitrag auf seinem Konto gut geschrieben.

Das Prinzip ist denkbar einfach. Hinter dem Danke-Button steckt ein kleiner monetärer Betrag. Jedoch gibt es aus meiner Sicht ein paar Probleme:

  1. Das System ist lediglich ein Umverteilungssystem. Niemand legt sich einen Account zu, um einzig und allein zu geben. Man möchte auch Umsatz generieren. Sprich, die Benutzergruppe beschränkt sich auf Personen, die auch selbst einen Beitrag ins Internet stellen. Quasi eine Anerkennung an sich selbst. Die Blogosphäre honoriert ihren eigenen, teilweise fragwürdigen, Beitrag zum Internet. Der Otto-Normal-Verbraucher schaut sich weiterhin “kostenlos” Seiten an und freut sich über das Internet in seiner kostenlos Form.
  2. Eine gute Idee hat nur Erfolg, wenn möglichst schnell viele Benutzer sich dieser Idee anschließen. Von Flattr hätte ich niemals etwas gehört, wenn nicht ein guter Freund mir einen Beta-Key gegeben hätte. Dieser Punkt schließt an den Punkt 1.) an. Das System kennt wohl kaum einer. Bestenfalls die Blogosphäre selbst.

Deshalb stellt sich die Frage, ob diese Idee überleben kann. Vielleicht überlebt sie innerhalb der Blogosphäre, aber langfristigen Erfolg wird dieses System nur haben, wenn jeder Flattr nutzt. Oder zumindest ein großer Teil. Und da man den Otto-Normal-Noob niemals zur Nutzung von Flattr bringen wird, wird dieses System eine kleine, schöne und gut gemeinte Oase im kostenlos Äther bleiben. Stefan Niggemeier kommt zu ähnlichen Schlüssen und hält die Idee zwar gut, aber für fragwürdig in der Umsetzung und im Fortbestand [4]

Die einzige Idee, die ich zum Voranbringen dieser Idee hätte, wäre die Verpflichtung zur Spende, wenn man bspw. einen ganzen Beitrag lesen möchte. Da sind wir dann aber wieder bei Umsetzungen, die auch Tageszeitungen verfolgen. Allein die zentrale Lösung hätte einen Vorteil gegenüber den aktuell bestehenden Insel-Lösungen bzgl. des Bezahlsystems von Informationsseiten. Allerdings hätte die Zeitung dann keine Garantie einen festen Betrag zu bekommen, da ein Klick 0,01 Euro wert sein kann, aber auch 1,00 Euro. Je nachdem wie viele Flattr-Spenden der Benutzer im Monat verteilt.

Was haltet Ihr von Flattr? Ich würde mich über Kommentare oder Micro-Spenden freuen ;-)

[1] http://blog.netplanet.org/
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Flattr
[3] https://flattr.com/
[4] http://www.stefan-niggemeier.de/blog/flattr/

Out of order

February 7th, 2010 2 comments

So nun ist es so weit. Die meisten von euch wissen es bereits und die, die mir geschrieben haben und vergebens auf eine Antwort warten, vergeben mir bitte. Ich schreibe kommende Woche binnen vier Tagen fünf Klausuren. Zwei am Montag, eine am Mittwoch und nochmal zwei Maschinenbauklausuren am Donnerstag. Einen solchen Lernstress hatte ich während meiner ganzen Studiumskarriere noch nicht. Nicht einmal im Grundstudium. Und sich für fünf Klausuren gleichzeitig vorzubereiten klingt übel und ist noch viel schlimmer als es sich anhört. Man fängt bei einer Klausur an und nimmt sich vor, dass man parallel und täglich für alle Klausuren lernt. Leider funktioniert das bei der Stoffmenge nicht. Also habe ich mir mühsamst meinen Weg durch die tausenden von Seiten geschlagen. Und als ich dann schließlich beim fünften Fach angelangt bin und wieder zur ersten Klausur zurück gekommen bin, musste ich feststellen, dass ich alles wieder vergessen habe. Und obwohl ich bereits vor vier Wochen das Lernen begonnen habe, bleibt das Gefühl, nicht vorbereitet zu sein.

Es sind die letzten fünf Klausuren von insgesamt sechs, die ich in meinem Studium schreiben werde – sofern ich alle sechs bestehe. Es geht somit um was. Vor allem darum, ob ich noch ein weiteres Semester studieren muss. Also drückt mir die Daumen und wenn dann der Stress mit mündlicher Diplomprüfung und meinen Querschnittsprüfungen ende März vorbei ist, werde ich mich auch wieder bei allen melden und vor allem auch antworten :-)

PS: Auswendig lernen stinkt und ich kann es einfach nicht. Deshalb: Mut zur Lücke!

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Neuer Madden NFL 10 Trailer

July 16th, 2009 No comments

Eigentlich ist es kein Trailer. Und außerdem ist es eigentlich nur ein Versuch so zu tun, als wäre das Spiel was absolut Neues. Ein paar bescheuerte Features, die die Atmosphäre verbessern sollen. Ein wenig Redesign der Menüs. Zum Beispiel die der “play calls” und EA verkauft es als neues Spiel. Aber hey, ich falle ja auch ständig rein. Jedoch sollte man keine 70 Euro dafür ausgeben. Denn bei Amazon in Deutschland wäre das so. Ich empfehle Euch in England das Spiel zu ordern. Mit Kreditkarte kommt man dann auf ca. 47 Euro: Madden NFL 10 für Xbox und PS3

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Das Chaos mit den vielen PSN Stores

July 10th, 2009 1 comment

Ich habe mir neulich wieder ein Spiel aus England importiert. Diesmal aber über den Marketplace und nicht direkt über Amazon. Da es sich um ein vorbestelltes Spiel handelte, habe ich zusätzlich noch einen Geschenk-Code von Amazon bekommen, der mir es erlaubt einen Zusatzinhalt kostenlos runter zu laden.
Als das Spiel dann da war, habe ich den Code eingegeben und den Inhalt herunter geladen. Jetzt wundere ich mich, dass der Inhalt vom Spiel aber nicht erkannt wird. Meine Gedankenreihe ging dann dahin, dass ich geglaubt habe, dass es wohl einen Unterschied  zwischen der UK Version und dem deutschen PSN Download gäbe. Also war meine Vermutung, dass ich im UK PSN Store meinen Code einlösen hätte sollen. Was aber allerdings unwahrscheinlich ist, da DLCs innerhalb von Europa überall funktionieren. Dann ging mir ein Lichtlein auf. Ich schau auf die Hülle und keine Altersfreigaben zu sehen. Keine englische und keine deutsche auf der Disc (in Europa sind auf der Disc für gewönlich alle drei zu sehen).

Da laust mich doch der Affe. Hat dieser Verkäufer auf Amazon Marketplace mir eine Asia Version verkauft. Und zwar eine “Asia US” Version. Im Grunde ist alles auf Englisch. Nur auf der Verpackung sind ein paar chinesische Schriftzeichen abgedruckt. DLC kann man dann nur in den USA kaufen und verwenden. Also mich ärgert das schon gewaltig. Der Verkäufer hätte zumindest darauf hinweisen müssen. Dann wäre mir das nicht passiert. Der Code ist futsch… Wenn wer Spyglass für Tiger 10 haben will… ich würde ggf. gegen was anderes tauschen :(

Der Amazon Verkäufer rührt sich nicht. Hat auch scheinbar keine Angst vor einer schlechten Bewertung. Amazon antwortet dafür schnell, verweist mich aber nur darauf, dass ich den Verkäufer kontaktieren soll. Aber was will ich eigentlich? Das Spiel zurück nehmen braucht er nicht. Aber da ich mir den Zusatzinhalt nun gegen Bares in den USA gekauft habe, finde ich er sollte mir zumindest diese Kosten erstatten. Was ja nicht all’ zu viel war. Aber den jetzt mal erreichen…

Was meint ihr dazu?

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Die Trolle der Blogosphäre

February 26th, 2009 6 comments

Es gab und gibt schon immer merkwürdige Menschen. Und es gibt ja auch den Spruch: “Dummheit stirbt nie aus”, wobei “dumm” von Forrest Gump näher umschrieben wurde mit: “Dumm ist nur der, der dummes tut”. Da sich Dummheit oftmals mit dem zunehmenden Alter verwächst gibt es immerhin noch Hoffnung. Schlimm ist es nur, wenn man auf Online-Plattformen mit Minderjährigen und halbstarken immer jung bleibenden kommuniziert. Man merkt ziemlich schnell, wer sich hinter einem Kommentar wie “Wie sch***e bist du denn?” verbirgt.

(Folgendes bezieht sich natürlich nicht auf alle Minderjährigen und Jungebliebenen. Es gibt immer noch Anstand und gute Erziehung in der/den Generation/en unter mir)

Wieso ich nun darüber schreibe ist die Tatsache, dass diese halbstarken Schimpfwortschleudern sich nicht nur in ihren Foren bewegen, sondern überall versuchen jedem ihre Überlegenheit aufzupressen, indem sie tief in ihre Kiste von Beleidigungen und Schimpfwörtern greifen. So kam es jetzt schon mehrfach vor, dass ich in meinem Blog Kommentare bewusst nicht frei schalte, was ich normalerweise nie tue, weil Forumulierungen verwendet werden, die ich so nicht auf meinem Blog stehen haben möchte. Abgesehen davon, dass sie persönlich beleidigend und niveaulos sind. Angefangen hat es mit einem Beitrag von mir über das Wacom Bamboo Zeichenbrett [1]. Ein Brett für Anfänger, die mit Stift am PC malen oder schreiben möchten. Mein Beitrag, der durchaus objektiv war, wurde von so einem Troll derart zerpflückt, dass ich mir denke, was für Minderheitskomplexe muss diese Person gehabt haben. Oder diese Person hat 4000 Euro für ein Zeichenbrett ausgeben und festgestellt, dass 40 Euro teure Zeichenbrett-Besitzer besser zeichen als er (ich sage mal “er”, da Männer öfters solche Komplexe haben).

Und heute wieder. Mein, bzw. unser Review zu Street Fighter 4 [2][3][4], dass mittlerweile von drei Personen zusammengetragen wurde, ist einem Troll zum Opfer gefallen. Wenn ich es richtig verstanden habe, war die Person der Meinung, dass mein Review so schlecht war und ich zudem so unfähig, dass Barbies eher ein Spielzeug für mich sind. Natürlich anonym geblieben. Die Frage ist nur, wieso manche Leute Probleme haben, wenn jemand was schreibst was ihrer Meinung nicht entspricht. Zumindest sind es schon mal zwei Leute, die so denken wie ich und einer haut mir verbal eins auf die Fre**e. Fühlen sie sich vielleicht beleidigt, weil ich schlechter bin als sie? Oder ist es der Drang auf etwas zu treten, was unter einem steht. Die Freude die mich dabei erfasst, ist die Freude, dass solche Menschen meistens ziemlich weit unten stehen in der intellektuellen Nahrungskette. Ein Schmankerl der Ironie.

[1] http://claus.freakempire.de/2008/01/03/grafiktablett-mein-erfahrungsbericht/
[2] http://claus.freakempire.de/2009/02/20/street-fighter-4-review/
[3] http://claus.freakempire.de/2009/02/22/street-fighter-4-review-teil-2/
[4] http://claus.freakempire.de/2009/02/24/street-fighter-4-online-spiel-review/

Street Fighter 4 – Online Spiel Review

February 24th, 2009 3 comments

Alle regelmäßigen “Kommentar Hinterlasser” auf meinem Blog sind im Street Fighter 4 Fieber und so folgt auf die beiden Reviews [1][2] noch ein Review zum Online Spiel, das, wie ich finde, eine Beurteilung benötigt.

Jetzt habe ich mich 24 Stunden (Spielzeit) eingespielt und “trainiert”. Die Herausforderungen begonnen, fast alle Kämpfer frei gespielt und bin auch auf dem normalen Schwierigkeitsgrad auf dem Weg zur Besserung. Aber eine solch’ flache Lernkurve habe ich bisher bei keinem Spiel am eigenen Körper erfahren müssen.
Nun dachte ich mir, dass ich es ja im Online Spiel mal mit anderen aufnehmen könnte. Aber nach einer Stunde im Netzwerkmodus bin ich stark enttäuscht. Nicht nur deshalb, weil ich immer noch unterirdisch schlecht bin, was vielleicht auch zu meinem Frust beiträgt. Aber hier nun meine Kritipunkte:

1. Momentan kann man nicht sehen wie gut der Gegenspieler ist. Wenn mal ein Spieler die Lobby betritt, gibt es zwar den Punkt “Check Stats”. Wenn man den Knopf drückt, wird aber nur das PSN Profil angezeigt, was keinerlei Informationen über die Spielerfahrung des Gegners in SF4 aussagt.
2. Der Ping bei Online Spielen ist meist im Orangen Bereich. Das heißt, dass bei 5 möglichen Stufen nur 3 von 5 Strichen erreicht sind. Orange geht gerade noch so zu Spielen, aber man spürt schon ein paar Stocker im Spielverlauf. Gelb (4/5) ist hingegen meist super. Und grün (5/5) hatte ich noch nie. Aber die meisten Games befinden sich in der Skala im Bereich 1-3.
3. Wenn man ein Spiel eröffnet oder versucht einem Spiel beizutreten, kann man sich gut und gerne einen Tee nebenher machen oder eine Zigarette rauchen. Beim Suchen von Spielen hat man meist das Problem, dass das Spiel schon wieder geschlossen oder voll ist. Und bei der Liste von Spielen bei der Suche, die mysteriöser Weise immer nur 3 Spiele enthält, ist der Ping teilweise gar nicht vorhanden (Skala ist einfach leer), oder es ist im roten Bereich. Ähnlich ist es beim Spiel erstellen. Wenn man mal eins geöffnet hat, kann es durchaus dauern, bis jemand das Spiel betritt und dabei gehe ich mal davon aus, dass bei meiner Leitung der Ping super sein müsste. Das können meine PSN Prügelfreunde sicher bestätigen. Das Ganze verbessert sich geringfühgig, wenn mein gewertetes Spiel spielen möchte. Da scheint wohl die Nachfrage und das Angebot besser zu sein.
5. Diese Ping bzw. Latenzanzeige ist nicht gerade zuverlässig. Ich habe jetzt sogar ein paar mal gegen einen “roten” Gegner spielen müssen uns es war kaum bis gar kein Lag zu spüren. Es geht aber auch ganz anders. So war ein “rotes” Match unspielbar und wurde letztlich durch eine Verbindungstrennung beendet. Scheinbar sicher ist, dass ein “gelber” Ping immer ein gutes Spielerlebnis bedeutet.
6. Im Arcade Modus hat man die Möglichkeit den Online Modus zu aktivieren und im Fortschreiten im Arcade Modus kann es häufig passieren, dass man plötzlich in einer Online Lobby sitzt. Die Idee finde ich super. Wahlweise Freundschaftsspiele oder gewertete Spiele. Aber hier mangelt es an einer Option, dass man einstellen kann welchen Ping der Gegner als Minimum haben muss (in meinem Fall waren es gestern 10 Herausforderungen und 8 davon unspielbar).
7. Dieser letzte Punkt ist wohl ein wenig subjektiv. Spiegelt aber meinen Frust, den ich mit SF4 habe. Meine schon angesprochene Lernkurve ist quasi eine Horizontale und man hat immer das Gefühl, man kann einfach nicht besser werden. Und wenn man dann einen gleichwertigen Gegner im Online Spiel gefunden hat, sofern möglich wegen Punkt 1, dann sind das wirklich komische Fights. Entweder man steht einem Spieler gegenüber, der immer nur den selben Move macht, z.B. den Hakouden, was mir als Anfänger schon Probleme bereitet oder man wird seekrank, weil der Gegner nur rum hüpft, wie eine Flipper Kugel. So wurde ich mit vielen Perfects geschlagen. Ja, das ist sicher mein mangelnde Erfahrung und auch die mangelnde Erfahrung, die ich mit Street Fighter habe. Aber das ist kein schönes Spielprinzip.

Die ganzen Punkte sind für mich der Art frustrierend, dass ich kurz davor bin, das Spiel bei Ebay rein zu stellen. Außerdem steigt in mir das Gefühl, dass das Spiel in Europa kein so großer Erfolg ist. So höre ich gerade, dass man das Spiel im Original schon für 40 Euro bekommt. Und die mangelnde Anzahl an Spielern im Online-Modus lässt mich zudem vermuten, dass es kaum einer spielt. Das wäre natürlich schade. Vielleicht ist es anders als bei Soul Calibur, bei dem in der ersten Verkaufswoche 90% der absoluten Verkaufszahlen hingelegt hat und viele Spieler überlegen sich noch den Kauf. Aber ich habe bezüglich einer Kaufentscheidung jetzt natürlich keine Werbung gemacht. Aber wenn mehr Spieler wie ich spielen würde, dann wäre das um einiges erfreulicher… Aber vielleicht sind das auch alles Probleme, die hoffentlich bald mittels eines Patch korrigiert werden.

Wenn irgend eiiner bei Capcom liest, was ich hier schreibe: Nehmt euch ein Beispiel an Soul Calibur 4, bei dem zwar ein verhältnismäßig einfacher Online Modus eingebaut ist, der aber 1A funktioniert. Andernfalls wird Street Fighter 4 so schnell sterben, wie die Idee von Tekken 5 DR Online auf der PS3 bzw. aus dem PSN-Store.

[1] http://claus.freakempire.de/2009/02/20/street-fighter-4-review/
[2] http://claus.freakempire.de/2009/02/23/street-fighter-4-review-teil-2/