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Gran Turismo 5: Das Warten geht jetzt erst los

November 20th, 2010 No comments

Wie viele Jahre hat es nun gedauert, bis der lang ersehnte Nachfolger der Gran Turismo Reihe den deutschen Markt erreicht? Fünf oder sechs Jahre müssten es sein! Die einen meinen, der neueste Teil wird eine Nullnummer und die anderen (so wie ich auch) erhoffen sich ein Rennerlebnis erster Güte. Obwohl man wohl in einigen Aspekten enttäuscht sein wird. Das wage ich jetzt schon zu behaupten. Da wären die Anzahl der Autos, die sich kaum von GT4 unterscheiden und auch ein paar Gameplay Aspekte wie z.B. die Unterscheidung von Premiumautos und Standardautos. Alles nicht so schlimm. Der Vorteil der Next-Gen-Version ist definitiv die Konnektivität. Endlich hat man die Möglichkeit sich mit Freunden zu messen und auch gegen Unbekannte internationale Rennen auszutragen. Wie umständlich war es noch auf der PS2… einst habe ich mit einem Freund auf Suzuka Zeitrennen veranstaltet, obwohl dieser besagte Freund aus dem Norden Deutschlands kam und ich aus dem tiefen Süden. Die Zeiten wurden einfach auf Papier (bzw. Email gab es damals schon) und dem anderen “einfach so” übermittelt. Aber darauf wollte ich gar nicht hinaus.

Der Punkt ist diese unendliche Ungeduld, die mich die vergangenen Tage verfolgt. Jahrelang hat mich Gran Turismo kein bisschen interessiert. Vermutlich aus Gründen des Selbstschutzes. Und nun lese ich gestern, dass die ersten Online-Händler das Spiel schon verschickt haben und heute haben deren Kunden auch schon das Spiel in Händen. Und genau an dem Punkt werde ich nervös, aggressiv oder was auch immer. Amazon, Media Markt und Saturn halten sich wie (fast) immer an den offiziellen Termin. Bei Amazon wird vermutlich am Dienstag verschickt und die Media Saturn Märkte werden ab Mittwoch das Spiel in den Regalen stehen haben. Gerade die “Großen” trauen sich selten gegen die Veröffentlichungstermine zu verstoßen. Ich gönne es den “Kleinen” ja, aber ich fühle mich gerade benachteiligt.

Diese ganzen Sperrfristen sind doch lächerlich. Eigentlich sollen die davor schützen, dass Händler das Spiel verkaufen, nur weil sie die Lieferung früher bekommen haben. Und das ist ja auch vernünftig. Ab und zu wird dann früher verkauft. Das kann zwei Gründe haben: 1. Ein großer Markt hat gegen den Termin verstoßen und auf einmal ziehen alle nach, um nicht Kunden zu verlieren. Bestraft wird meines Wissens dann nur der erste Verstoß. 2. Irgendeine Institution, Sony oder der Distributor, geben das OK für einen verfrühten Verkauf. Letzteres wird wahrscheinlich dann geschehen, wenn alle Lieferungen getätigt worden sind und alle Wettbewerber dann die gleiche Chance haben.

Aber wie gesagt, diese Sperrfristen sind lächerlich, wenn manche Händler sich nicht daran halten und ich würde mir wünschen, dass die Verantwortlichen da härter durchgreifen. Zum einem um den Wettbewerb einfach gerecht zu gestalten und auch dem Laden hier um die Ecke die Möglichkeit zu geben vom Kuchen etwas abzubekommen und zum anderen, weil ich mich dann einfach gerecht behandelt fühlen würde *mimimi*

Die “Ratio” sollte siegen und das Wochenende sollte einfach anders gestaltet werden, als was sich die “Irratio” momentan einbildet.

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Flattr: Ehre, dem Ehre gebührt

October 17th, 2010 2 comments

Das Internet sollte nicht nur kostenlos sein. Jeder, der einen qualitativ hochwertigen Beitrag in die unüberschaubare Wolke von Informationen stellt, sollte dafür auch belohnt werden. Zu oft wird Schund verbreitet. Und die Selektion wird zunehmend schwerer. Aber ein entscheidendes Problem, mit dem sich auch renommierte Tageszeitungen auseinander setzen, ist die Tatsache, dass in den Anfängen des Internets eine “Ich bin doch nicht blöd”-Mentalität entstanden ist. Keiner will für etwas bezahlen, was im Netz zur Verfügung gestellt wird. Das geht über den illegalen Download von Musik und Filmen bis hin zur einfachen Informations-Beschaffung. Große Tageszeitungen müssen auf diesen Zug aufspringen und ihre Inhalte auch kostenlos im Internet zur Verfügung stellen, um konkurrenzfähig zu bleiben.

Ehre, dem Ehre gebührt

Richtig Geld machen kann man nur mit exklusiven Informationen. Solche, die nicht direkt verbreitet werden. Beispielsweise sekundengenaue Börsennachrichten. Anbieter solcher Seiten lassen sich diesen Service bezahlen. Oder auch Realtime-Börsenkurse (wobei auch diese schon kostenlos im Internet abrufbar sind). Dann sind da die bereits erwähnten Tageszeitungen, die ihren Umsatz durch Werbung und den Verkauf der gedruckten Auflage machen. Wobei letzteres fast nur noch die Kosten und den Vertrieb deckt. So kam es auch, dass die Süddeutsche Zeitung vor einigen Jahren schwer gelitten hat und nur durch einen Investor am Leben erhalten werden konnte. Dabei ist die SZ eines der Tagesblätter mit einer der höchsten Auflagen Deutschlands.

Ich finde es ist Zeit das Bewusstsein im Internet zu verändern. Den Menschen deutlich zu machen, dass man für etwas “Gutes” auch mal eine Gegenleistung bringen muss. Mein Blog ist freilich keine große Bereicherung für das Internet. Ich blogge über Spiele und irgend einen technischen Krams. Man macht es zum Spaß, aber man hat mit einer zunehmenden Anzahl von Beiträgen auch viel Zeit investiert, die meiner Meinung nicht ausreichend Respekt bekommt. So habe ich bspw. eine damals einzigartige Anleitung geschrieben, mit der man seinen Linux Rechner über VDSL ans Internet hängen konnte. Schnell war diese Information auf vielen Seiten verbreitet. Als Dank wurde teilweise ein Link zu meiner Seite gesetzt und manche haben es einfach stillschweigend kopiert. Es frustriert, wenn man eine kreative Arbeit dem Internet kostenlos zur Verfügung stellt und die Früchte (der Ruhm) von anderen einfach kopiert wird. Ein (PayPal-) Spendenknopf hat auf meiner Seite auch keinen Erfolg gehabt. Einzig und allein das Bewerben von Videospielen (über Amazon) hat mir in den letzten Jahren eine kleine Aufwandsentschädigung generiert. Aber bei weitem nicht genug, um überhaupt die Server-Kosten zu decken.

Man darf den Faktor Spaß nicht vergessen: Es gibt fleißige Blogger im Netz, die viel Arbeit und Gehirnschmalz in ihre Beiträge stecken. Beispielsweise Besim mit seinem Blog [1]. Er ist ein gutes Beispiel für qualitative Beiträge zu aktuellen Geschehnissen und anderen technischen Spielereien. Und er gehört sicher zur Oberklasse der Blogosphäre. Seine Motive kenne ich nicht, aber ich kann sie erahnen. Zum eine der Spaß an der Sache und zum anderen – aus psychologischer Sicht – an der Gestaltung dieser Welt teilzuhaben.

Es ist Zeit Qualität zu honorieren. Und allein schon aus Respekt und Gründen des Fairplays eine kleine Gegenleistung dem Urheber zukommen zu lassen, der es verdient hat. Mit der erwähnten Anleitung zum Thema VDSL unter Linux habe ich tausende von Besuchern angezogen. Und von diesen Besuchern haben sicher ein großer Teil die Lösung zu ihrem Problem gefunden. Man denke wie viel Zeit ich diesen Menschen erspart habe. Da wäre es doch nur gerecht sich dafür zu bedanken. Ein kleiner Kommentar freut jeden Autor. Ein kleine Spende noch viel mehr. Und hier kommt Flattr [3] ins Spiel.

Flattr ist ein (Micro-) Social-Payment-Service [2], der es jedem ermöglicht eine kleine Spende zu geben und auch zu erhalten. Das Prinzip ist einfach: Als User hat man ein Konto bei Flattr. Auf dieses überweist man monatlich ein kleines Budget (per PayPayl oder KK). Beispielsweise 2 Euro. Auf Seiten, die an das Flattr-System angeschlossen sind, gibt es dann einen Button. Gefällt einem der Beitrag, bedankt man sich, indem man auf den Flattr-Knopf drückt. Am Ende des Monats habe ich bspw. 10 Klicks verteilt. Sodann werden die 2 Euro durch 10 geteilt und jedem Autor, dem ich eine Micro-Spende zukommen lassen wollte, dieser kleine Beitrag auf seinem Konto gut geschrieben.

Das Prinzip ist denkbar einfach. Hinter dem Danke-Button steckt ein kleiner monetärer Betrag. Jedoch gibt es aus meiner Sicht ein paar Probleme:

  1. Das System ist lediglich ein Umverteilungssystem. Niemand legt sich einen Account zu, um einzig und allein zu geben. Man möchte auch Umsatz generieren. Sprich, die Benutzergruppe beschränkt sich auf Personen, die auch selbst einen Beitrag ins Internet stellen. Quasi eine Anerkennung an sich selbst. Die Blogosphäre honoriert ihren eigenen, teilweise fragwürdigen, Beitrag zum Internet. Der Otto-Normal-Verbraucher schaut sich weiterhin “kostenlos” Seiten an und freut sich über das Internet in seiner kostenlos Form.
  2. Eine gute Idee hat nur Erfolg, wenn möglichst schnell viele Benutzer sich dieser Idee anschließen. Von Flattr hätte ich niemals etwas gehört, wenn nicht ein guter Freund mir einen Beta-Key gegeben hätte. Dieser Punkt schließt an den Punkt 1.) an. Das System kennt wohl kaum einer. Bestenfalls die Blogosphäre selbst.

Deshalb stellt sich die Frage, ob diese Idee überleben kann. Vielleicht überlebt sie innerhalb der Blogosphäre, aber langfristigen Erfolg wird dieses System nur haben, wenn jeder Flattr nutzt. Oder zumindest ein großer Teil. Und da man den Otto-Normal-Noob niemals zur Nutzung von Flattr bringen wird, wird dieses System eine kleine, schöne und gut gemeinte Oase im kostenlos Äther bleiben. Stefan Niggemeier kommt zu ähnlichen Schlüssen und hält die Idee zwar gut, aber für fragwürdig in der Umsetzung und im Fortbestand [4]

Die einzige Idee, die ich zum Voranbringen dieser Idee hätte, wäre die Verpflichtung zur Spende, wenn man bspw. einen ganzen Beitrag lesen möchte. Da sind wir dann aber wieder bei Umsetzungen, die auch Tageszeitungen verfolgen. Allein die zentrale Lösung hätte einen Vorteil gegenüber den aktuell bestehenden Insel-Lösungen bzgl. des Bezahlsystems von Informationsseiten. Allerdings hätte die Zeitung dann keine Garantie einen festen Betrag zu bekommen, da ein Klick 0,01 Euro wert sein kann, aber auch 1,00 Euro. Je nachdem wie viele Flattr-Spenden der Benutzer im Monat verteilt.

Was haltet Ihr von Flattr? Ich würde mich über Kommentare oder Micro-Spenden freuen ;-)

[1] http://blog.netplanet.org/
[2] http://de.wikipedia.org/wiki/Flattr
[3] https://flattr.com/
[4] http://www.stefan-niggemeier.de/blog/flattr/

Das neue Design ist da

October 17th, 2010 No comments

Es gibt Zeiten, da braucht man Veränderung. Und mein schön gestaltetes altes Design konnte ich heute nicht mehr ertragen. Grund dafür waren auch die etwas schwerfälligen Ladezeiten. Freilich hatte ich das alte Theme nicht allein erstellt. Lediglich modifziert. Und selbst das hat mich sehr viel Zeit gekostet. Mit dem neuen Theme gehe ich wieder zu den Wurzeln meines Blogs. Übersichtlich und konservativ. Die einzige Java-Krücke ist nun der neue Flattr-Button, welcher auch Ausschlag dafür war, ein neues Design aufzusetzen.

Flattr [1] verfolgt eine interessante Idee: Die Micro-Payments. Mit wenigen Worten lässt sich Flattr als Bewertungs- und Vergütungsplattform bezeichnen. Ich als User kann mein Konto mit einem kleinen Geldbetrag aufladen (jeden Monat). Wenn ich einen interessanten Beitrag sehe, drücke ich auf den Flattr-Button und bedanke mich für den Beitrag. Am Ende des Monats wird mein monatliches Budget (bspw. ein Euro) auf alle Klicks, die ich getätigt habe, aufgeteilt. Habe ich bspw. 1 Euro in meinem Monatsbudget und “bedanke” mich für 10 Beiträge, so bekommt der Urheber des Beitrags für jeden Klick 0,10 Euro von mir. Hier ein kleines Video (auf Englisch) zu Flattr:

Das ist unter anderem ein Grund für das neue Design. Denn nur hier habe ich den Button vernünftig einbinden können ;-)

Wenn ihr mich fragt, denke ich, dass Flattr (sehr) großes Entwicklungspotential hat. Jetzt ist es leider so, dass man vermutlich sehr viele “Klicks” braucht, um von dem Kuchen etwas abzubekommen. Aber bei großer Verbreitung und Nutzungsintensität, könnte das sich vielleicht für jeden lohnen. Selbst die Integration für Twitter und Facebook ist gegeben. Schaut es euch mal an. Vielleicht habt ihr Spaß daran.

[1] https://flattr.com/

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Foursquare für Windows Mobile

September 6th, 2010 No comments

Ich finde gerade mal wieder ein paar Minuten zum bloggen und möchte Euch armen Windows Mobile Besitzern über einen schönen Fund berichten.

Die/Der eine oder andere hat vielleicht schon Foursquare benutzt, möchte es benutzen oder ist bereits Bürgermeister von “Venue XYZ”. Als Windows Mobile Besitzer/Gequälter/Nutzer schaut man mal wieder in die Röhre. Man wird darauf verwiesen, dass es doch auch eine Webseite für Mobilgeräte gibt. Ich würde zu gerne wissen, wieso Windows Mobile so unbeliebt ist unter den Entwicklern. Die Marktanteile von WinMo sind ja nicht so schlecht. Aber um auf den Punkt zu kommen: Für WinMo gab es bisher keine Fourquare Unterstützung, die auch funktioniert hat.

Es gibt WinMoSquare [1]. Das Projekt wurde mit großem Feuerwerk angekündigt und veröffentlicht. Die Ernüchterung war ebenso groß. Das Programm funktioniert vielleicht auf jedem 10. Handy und auch nur dann, wenn man seinen CPU um den Faktor zwei übertaktet hat und einen extra Akkupack dabei hat. Soll heißen, das Ding war effizient, wie ein Trabbi im Teilchenbeschleuniger von Cern. Mittlerweile kommt man an den Download von WinMoSquare nicht mehr ran. Ich befürchte und vermute, dass sich die Entwickler bereits auf Windows Mobile 7 konzentrieren und wir WinMo-Nutzer der Version 6 wieder ein weiteres Mal doof aussehen. Als wären wir schon nicht genug gestraft.

Gestern habe ich dann durch Zufall MySquare [2] gefunden. Eine Anwendung von einem jungen Entwickler aus Brasilien, der das Programm in einer kostenlosen und in einer bezahlten Version zur Verfügung stellen möchte. Bisher gibt es nur eine Beta und auch noch keine Bezahlversion. Aber das Programm macht einen sehr sehr guten Eindruck. Schlank und performant. Unterstützt fast alle Funktionen wie seine Konkurrenten auf iPhone und Android. Und man braucht auch nicht zwingend ein GPS. Denn wie auch Google Maps hat MySquare die Möglichkeit über die Sendemasten den ungefähren Standort zu ermitteln und zeigt dann automatisch Orte in der näheren Umgebung ein. Außerdem kann man neue Orte hinzufügen (unterstützt durch Google Maps). Das Programm läuft bei mir recht stabil. Ein paar Funktionen sind noch nicht ganz ausgereift. Zum Beispiel das Hinzufügen eines Ortes funktioniert bei mir derzeit nicht. Auch mein GPS wird nicht erkannt, aber das ist nicht so schlimm aus besagten Gründen.

Unterhalb dieser Zeilen stehen die Links zu den Programmen. Der letzte Link [3] ist ein Testbericht über Mysquare, der sich sehr ausführlich mit dem Programm beschäftigt (in Englisch). Leider noch mit einer älteren Version. Jedoch funktionierte in der Version einiges, was nun nicht mehr funktioniert ;-)

Bleibt auf dem Laufenden. Das Programm lohnt sich für 4SQ-Fans!

[1] http://touchality.com/winmosquare/
[2] http://risingmobility.com/mysquare/
[3] http://www.mobilityminded.com/8939/mysquare-review-a-new-foursquare-client-for-windows-phone-from-rising-mobility

Multi Messenger für Windows Mobile

June 26th, 2010 6 comments

Ich gebe zu, es war nicht die beste Entscheidung sich für Windows Mobile zu entscheiden. Windows Mobile 6.5 ist träge und recht anfällig. Die Bedienung lässt keinen echten Fluß aufkommen und ein Absturz bzw. eine Fehlfunktion ist ebenso sicher, wie einst bei Windows 95.

Doch Grund für den Kauf war das HTC Touch Pro 2, das mit einer echten QWERTZ-Tastatur daher kommt. Das macht das Handy zwar zu einem unhandlichen Brocken, aber zum Schreiben ist das “Ding” ein Genuss. Und wenn man dann täglich dutzende Emails mit dem Handy schreibt ist man wirklich froh um diese Tastatur. Da kann kein iPad/iPhone mithalten.

Jetzt hat T-Mobile diese sog. “Instant Messaging Flat” eingestellt. Das war auch eine ziemlich schlechte Idee der Produkt-Ingenieure.  Für 5 Euro durfte man kostenlos über ICQ, AIM und wie die nicht alle heißen, chatten. 5 Euro sind eine Menge Schotter, wenn man den entstehenden Traffic auf die Waagschale legt. Die Kunden haben das wohl auch durchschaut bzw. sind noch nicht so weit Instant Messaging auf ihrem Mobiltelefon zu nutzen.

Nichtsdestotrotz möchte ich unseren Jabber-Server mit seinem ICQ-Transport auf dem Handy nutzen und habe im Zuge dessen ein Programm gefunden, dass die Nutzung sogar(!) auf einem Windows Mobile Phone sehr einfach gestaltet. Der Service heißt Palringo und ist ein “Multimessanger”.  Man registriert sich bei Palringo und kann sich dort den Windows Mobile Client herunter laden. Auf dem Mobilgerät werden dann die einzelnen Chat-Protokolle eingebunden. Das schöne an Palringo: Es scheint nicht sonderlich viel Traffic zu verursachen. Nach 3 Tagen intensiver Nutzung ist mein Traffic-Konto gerade mal um 5 MB angewachsen und da waren auch Internet und Email dabei. Außerdem minimiert sich das Programm in den Hintergrund (bei Bedarf) und bei ankommenden Nachrichten verhält sich Palringo als wäre eine SMS eingegangen.

Ich hoffe das Zeitalter der SMS ist bald Vergangenheit. Ich habe ja schon des öfteren hier im Blog darauf hingewiesen: Deutschland ist nahezu das einzige Land auf dieser Erde, das sich so – sagen wir mal unvorteilhaft – verhält und den Telekommunikationsanbietern das Geld in den  Hals stopft, indem es Milliarden von SMS jährlich verschickt. Bspw. in Japan wird nur noch Mobile E-Mail genutzt und das kostet nichts, außer einer kleinen Pauschale im Monat. Bei der Telekom übrigens für 4 Euro im Monat zu haben.

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Ein Fall für den Doktor: Marvel vs. Capcom

June 18th, 2010 1 comment

Nachdem einige Zeit vergangen ist seit meinem letzten Beitrag zu Heavy Rain, ist bisweilen Super Street Fighter 4 am Markt und das Interesse fokussiert (yeah! Focus) sich überwiegend auf Ryu und Co. Doch in Los Angeles hat in den vergangen Tagen die E3 statt gefunden und als ambitionierter Videospiel-Spieler lauscht man immer mit einem Ohr, was sich auf der E3 so zuträgt. Die Pressekonferenzen von Sony und Microsoft haben wenig überrascht. Nintendo konnte mehr bieten – interessiert mich jedoch nicht die Bohne.

Ich könnte nicht mal sagen, was mich an der diesjährigen E3 am meisten interessiert. Ich müsste wohl länger darüber nachdenken.

Gran Turismo 5 wurde ja schon auf der E3 vor “X” Jahren vorgestellt. Release Datum ist mittlerweile 2. November. Mal sehen… Da glaubt man gar nichts mehr.

Das Gerücht, dass es ein Capcom vs. Namco Beat-Em Up geben soll, hat sich bislang nicht bestätigt, aber ein Beat-Em Up wurde mir ans Herz gelegt: Marvel vs. Capcom. Diese “Versus-Prügelleien” sind nicht gerade neu. Aber genießen wohl große Beliebtheit. Und wenn man sich folgendes Video anschaut, wird dem Genre-Liebhaber sicher schnell bewusst, wieso.

Was mich betrifft, ist mir das Spiel ein wenig zu hektisch. Nach dem Ansehen musste ich mich erst von einem epileptischen Anfall erholen ;-) Aber sollte mich zum Release Street Fighter 4 zu sehr nerven ist Marvel vs. Capcom das erste Spiel, das ich mir zulegen werde.

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Heavy Rain – Ein erzählerisches Spektakel

March 17th, 2010 3 comments

Erst einmal vorweg: Hier wird es keine Spoiler geben. Keine Sorge! Gerade bei diesem Spiel sind viele Details im Spielverlauf sehr wichtig für das erzählerische Erlebnis und man muss aufpassen, dass man nicht aus Versehen liest, wie die Geschichte ausgeht.

(Man sagte mir im Zuge meiner Diplomarbeit, dass ich ein Komma-Geizhals bin. Dies sei mir bitte verziehen)

Als mein Urlaub begonnen hatte, juckte mich auf einmal dieses Heavy Rain von dem jeder sprach. Und dann tat ich etwas, was ich selten tue: Ich ging zum Media Markt! Und ja, ich kaufte ein Spiel beim Media Markt. Media Markt hat mich allerdings nicht mit rotem Teppich empfangen, weshalb ich dann beim nächsten Mal doch wieder meine üblichen Bezugsquellen wie Amazon bevorzugen werde. Whatever… 59 Takken für das Spiel geblecht.

Aber was kann man von diesem Spiel erwarten? Wer Fahrenheit kennt, wird auch recht genau wissen, was ihn mit Heavy Rain erwartet. Also ein interaktiver Film, bei dem es, unterstützt von Eingaben des Zuschauers auf dem Joystick, Möglichkeiten zum Verändern der Handlung gibt. Der Hersteller wirbt mit 22 verschiedenen Enden. Wobei ich das nicht überbewerten würde. Die Geschichte ist ähnlich wie ein Krimi. Wenn man die Lösung eines Krimis kennt, ist meistens auch der “Wiederlesewert” gesunken. Es sei denn man ist scharf drauf jedes kleinste Detail zu erkennen und zu vor allem zu finden. Jedoch bezweifle ich, dass das bei Heavy Rain auch zutrifft.

Bei Heavy Rain schlüpft man in die Rolle von vier Protagonisten, die alle auf der Suche nach dem Origami-Killer sind: Ein Privatdetektiv, ein FBI-Agent, ein Vater und eine junge Frau (hier will ich nicht mehr sagen). Die Handlungsstränge dieser vier Charaktere kreuzen und beeinflussen sich gegenseitig. Man spielt sie nämlich abwechselnd. Aber auch hier gilt, man kann nicht so viel Einfluss auf die Handlung erwarten, wie man sich vielleicht erhofft.

Heavy Rain ist nicht wirklich ein Spiel. Die Handlungsmöglichkeiten sind eher beschränkt. Man läuft von Punkt A nach B und genau genommen handelt man nur nach Skript. Und zwar nach Skript des Regisseurs. Man hat jedoch ein klein wenig Einfluss auf den Charakter. Wenn er/sie in Gesprächen sich an die Wand lehnt, aus dem Fenster schaut oder einfach nur im Zimmer herum läuft. Wesentlich größeren Einfluss hat man auf die Dialoge. So geht es bspw. in einer Situation darum ein Opfer des Killers zu befragen. Wenn man die richtigen Punkte anspricht (die man mit dem Joypad wählen kann), dann wird das Opfer reden. Wenn man falsch an die Sache ran geht, wird man vor die Tür befördert. Das ganze hat dann leider auf den Verlauf der Geschichte kaum Einfluss. Aber man kann so evtl. ein paar Details erfahren, die den Spielverlauf gedanklich anders gestalten.

Das nächste spielerische Element sind so genannte “Quick Time Events” (QTE). Diese Elemente wurden schon in Fahrenheit verwendet, aber sind auch aus Spielen wie bspw. God of War bekannt. Bei QTEs geht es darum schnellst möglich die richtige (am Bildschirm angezeigte) Taste zu drücken. Andernfalls stirbt der Charakter oder die entsprechende Situation geht anders aus. Solche Events gibt es Heavy Rain auch einige. Sie sind nur nicht sonderlich schwer. Selbst auf der höchsten Schwierigkeitsstufe wird man wohl kaum seinem Charakter beim Sterben zuschauen. Hier hätte man vielleicht noch mehr Pepp einbauen können, so dass die Geschichte auch unbewusst beeinflusst wird, weil man der Situation (QTE) nicht gewachsen war. Das führt mich zu einem weiteren Aspekt: Wenn einer dieser vier Protagonisten stirbt, wird die Geschichte weiter gespielt. Allerdings ohne diesen Charakter. Auf Grund des nicht vorhandenen Schwierigkeitsgrad ist mir das nicht passiert. Weshalb ich nur von der Theorie sprechen kann.

Trocken betrachtet: Klingt alles nicht so spannend. Spielerisch gibt das Spiel nicht so viel her und der Name Spiel ist nicht wirklich die richtige Bezeichnung. Aber spricht man von der Unterhaltung würde ich sofort sagen: “Großes Kino!” – Ja, das Spiel ist wirklich spannend und unterhaltsam. Das was so manchem Videospiel fehlt, nämlich eine gute Geschichte, kann Heavy Rain voll und ganz bieten. Es ist ein Horror-Thriller oder nur Thriller, der einen bis zur letzten Minute fesselt und man hat ca. 8-12 Stunden Freude an diesem interaktiven Krimi. Gerade schon deshalb uneingeschränkte Kaufempfehlung. Wobei für einmal Durchspielen meines Erachtens 60 Euro ein wenig zu viel sind. Aber vielleicht gibt es ja auch geduldigere Gemüter als ich es bin, die sich gerne ein zweites Mal dran setzen.

Leider gibt es ein paar technische Mängel. Die Grafik ist super! Zweifelsohne. Vor allem die Gesichter der Protagonisten im Ladebildschirm. Weltklasse. Jedoch gibt es etliche Clipping-Fehler und Tearing-Effekte. Und was noch viel ärgerlicher ist: Sound-Aussetzer. Zu Beginn des Spiels (als einziges Extrembeispiel) sogar einen asynchronen Part von 10 Sekunden (Stimme und Bild um 10 Sekunden versetzt). Der Patch 1.01 hatte bei mir keine Abhilfe getan. Und das witzige/traurige an der Sache… auf jeder Konsole ist das wieder eine andere Sache. So haben manche Konsolen keine Probleme und manche eben schon.

Als Fazit: Ein super Video(film)spektakel. Absolute Kaufempfehlung, aber auch uneingeschränkte Verkaufempfehlung. Wenn man es mal ruhiger angehen lassen will und sich mal etwas passiv unterhalten lassen will, ist Heavy Rain sicher das Richtige. Und auch ältere Herrschaften könnten evtl. an diesem Spiel, das eigentlich kein Spiel ist, Gefallen finden.

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Back to duty

March 15th, 2010 2 comments

Puuh….! Da bin ich wieder! Das war jetzt wirklich eine Nerven und Kraft raubende Zeit. Sechs Klausuren, eine Seminararbeit und eine Diplomarbeitabgabe. Letzteres war äußerst erfolgreich. Die Note wurde zwar noch nicht vom Professor genehmigt bzw. abgesegnet, aber es sollte wohl nichts mehr schief gehen.

Ich habe jetzt eine Woche gebraucht, um aus diesem Tunnelblick heraus zu kommen. Ich kann mich jetzt immerhin für vier Wochen auf die faule Haut legen und muss nebenher “nur” nach Stellenangeboten Ausschau halten. Wobei die Frage nach dem Traumjob brisanter ist denn je. Wenn auch ich im Studium viel gelernt habe, so habe ich verlernt, was mir wirklich Spaß macht. Aber das kommt sicher wieder.

Die Woche werden jetzt die PS3-Spiele durchgespielt, die sich hier angesammelt haben. Dazu gehört God of War 2, Star Ocean 4, Heavy Rain und Yakuza 3 (龍が如く3). Und zu allen diesen Spielen (mit Ausnahme von God of War) werde ich einen kleinen Claus typischen Testbericht schreiben: Kurz, prägnant und knallhart. Dabei werde ich auch auf Final Fantasy XIII und Square Enix eingehen.

Also diese Woche lohnt es sich wieder meinen Blog zu besuchen. Bis dann.

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Out of order

February 7th, 2010 2 comments

So nun ist es so weit. Die meisten von euch wissen es bereits und die, die mir geschrieben haben und vergebens auf eine Antwort warten, vergeben mir bitte. Ich schreibe kommende Woche binnen vier Tagen fünf Klausuren. Zwei am Montag, eine am Mittwoch und nochmal zwei Maschinenbauklausuren am Donnerstag. Einen solchen Lernstress hatte ich während meiner ganzen Studiumskarriere noch nicht. Nicht einmal im Grundstudium. Und sich für fünf Klausuren gleichzeitig vorzubereiten klingt übel und ist noch viel schlimmer als es sich anhört. Man fängt bei einer Klausur an und nimmt sich vor, dass man parallel und täglich für alle Klausuren lernt. Leider funktioniert das bei der Stoffmenge nicht. Also habe ich mir mühsamst meinen Weg durch die tausenden von Seiten geschlagen. Und als ich dann schließlich beim fünften Fach angelangt bin und wieder zur ersten Klausur zurück gekommen bin, musste ich feststellen, dass ich alles wieder vergessen habe. Und obwohl ich bereits vor vier Wochen das Lernen begonnen habe, bleibt das Gefühl, nicht vorbereitet zu sein.

Es sind die letzten fünf Klausuren von insgesamt sechs, die ich in meinem Studium schreiben werde – sofern ich alle sechs bestehe. Es geht somit um was. Vor allem darum, ob ich noch ein weiteres Semester studieren muss. Also drückt mir die Daumen und wenn dann der Stress mit mündlicher Diplomprüfung und meinen Querschnittsprüfungen ende März vorbei ist, werde ich mich auch wieder bei allen melden und vor allem auch antworten :-)

PS: Auswendig lernen stinkt und ich kann es einfach nicht. Deshalb: Mut zur Lücke!

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StarCraft II vorbestellen

January 28th, 2010 2 comments

Jetzt ist es fast 3 Jahre her, dass ich zum ersten Mal über StarCraft 2 gebloggt habe. Schon damals habe ich Werbung gemacht, dass man sich bei Amazon eintragen kann, um das Spiel vorzumerken. Bislang war das aber nur eine Erinnerung. Und jetzt ist es endlich soweit! Man kann das Spiel offiziell vorbestellen!

http://www.amazon.de/gp/product/B000R5DU6E?ie=UTF8&tag=special10-21&linkCode=as2&camp=1638&creative=19454&creativeASIN=B000R5DU6E

Problematisch ist für mich allerdings, dass mein PC diesem Spiel nicht mehr gerecht wird. Das macht mich schon sehr traurig. Eigentlich freue ich mich schon ewig darauf und wußte jedoch immer, dass ich es mit dem PC hier gar nicht erst probieren brauche. Aber wegen einem Spiel den PC komplett neu aufrüsten? Ich weiß’ ja nicht. Mal sehen, was sich ergibt.

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